45mm, 1/160 Sek., f7.1, ISO 640, Nahlinse +4 DPT.
Eines der Bilder, die ich ganz besonders mag.
Es war einer dieser für Hamburg nicht unüblichen Tage: Erst schüttete es wie aus Kübeln, dann klarte es auf (nur um später erneut nicht unerhebliche Mengen Regens niederprasseln zu lassen).
Ich mit meinem Jüngsten auf dem Weg zur KiTa. Kamera im Rucksack, aber eigentlich keine Zeit. Wir entdeckten die abperlenden Tropfen auf den Gräsern. Regenhose Fehlanzeige, aber egal.
Ab ins feuchte Grün, Nahlinse vorgesetzt, so entstand eine Reihe von Bildern. Einige stachen hervor, wie üblich. Weil sie besondere Blickwinkel ermöglichten. Hier nun eines davon.
Ich musste zu einem Kunstgriff Zuflucht nehmen, den ich an sich nicht gerne verwende: Eine hohe ISO. Es hatte zwar etwas aufgeklart, aber die Sonne ließ sich nicht blicken. Dazu leichter Wind. Wer sich je die Welt durch ein Makroobjektiv respektive eines mit vergrößernder Vorsatzlinse beschaut hat, der weiß, dass Schnecken plötzlich wie Düsenjets und ein Wind, der Halme so sanft wiegt, dass immerhin die Tropfen draufbleiben, wie ein Sturm wirken.
Also ISO 640. Mehr wollte ich nicht. Erste Fotos waren zu dunkel oder (bei längerer Belichtungszeit) völlig unbrauchbar. Daher nahm ich einen Aufhellblitz hinzu. Blende f7.1 zur Verschlusszeit bei Blitzeinsatz war OK.
Das Bild steht bzw. war auf einigen Fotoplattformen eingestellt.
Referenzen: Einige Beispiele für den Einsatz des Bildes in Internetprojekten: 1, 2
















