Archiv für 10. März 2009
Johanniskraut. Brennweite 45mm, 1/80 Sek, f8, ISO 100, Nahlinse +10dpt, Aufhellblitz
Die Staubbeutel der Johanniskraut-Blüte sind deutlich freigestellt, also aus der unscharfen Umgebung gelöst. Der Blick wird so automatisch gelenkt. Dieser minimale Schärfebereich wurde durch Verwendung einer Nahlinse erreicht, die den Aufnahmeabstand zur etwa 5 cm großen Blüte auf knappe 10 cm reduziert hat.
Registrierte piqs.de-Nutzer können das Bild hier in voller Größe und ohne Schriftzug herunterladen. (Oder eben bei Flickr).
Sie alle kennen das übliche Schema eines Blogs: Im Kopf der Seite erscheinen der Blogname <?php bloginfo('name') ?> und die Beschreibung <?php bloginfo('description'); ?>. Ein Klick auf den Blognamen bringt des Benutzer zurück ins Hauptverzeichnis. Möchte man aber — wie kunstgriff — genau festlegen, welche Schriftart wo im Kopfbild erscheinen soll, wird es schwierig, alleine schon deshalb, weil Schriftarten, gerade selbst erstellte, eben nicht auf jedem Rechner installiert sind — und nur auf diese kann zurückgegriffen werden. Bei Arial oder Timess New Roman ist das sicherlich kein Problem, aber kennen Sie beispielsweise Haettenschweiler oder gar klemmchen? Sehen Sie — dem Gestaltungswunsch sind so enge Grenzen gesetzt. Mit ein paar Code-Schnipseln aber ist das kein Problem.
<h1><a xhref="<?php echo get_settings('home'); ?>/"><?php bloginfo('name'); ?></a></h1> <div class="description"><?php bloginfo('description'); ?></div>
Suchen Sie diese Passage in der header.php. Löschen Sie diese, oder kommentieren Sie sie aus. Auskommentieren? Alles, was zwischen <!-- sowie --> eingebunden ist, wird übergangen, ist also nicht existent für die Software, die das Geschreibsel in eine sichtbare Netzseite übersetzt. Wir kommentieren immer recht viel aus, zumindest dann, wenn ein erneuter Einsatz des jetzt nicht gebrauchten Codes nicht ausgeschlossen ist — bei späteren Umstellungen der Codierung hat man so weniger Tipparbeit. Auf jeden Fall ist die obige Passage jetzt aus dem Rennen. WordPress Deutschland bietet nun zwei Wege an. Beide funktionieren tadellos, sind aber jeweils mit gewissen Einschränkungen verbunden. Dort, wo der Kopf codiert ist, setzen Sie nun
<div id="header" onclick="location.href='<?php bloginfo('url') ?>';" style="cursor: pointer;">...</div>
ein. Der Nachteil: Suchmaschinen haben Probleme, eine so geschriebene Passage zu lesen — möglicherweise wird Ihr Blog, auf liebevollste Weise mit wundervollen Artikeln oder Fotos bestückt, nicht gefunden werden. (Und das wäre garstig.) Außerdem muss im Browser Ihres geneigten Lesers JavaScript aktiviert sein; die onclick-Passage weist darauf hin. Viele schalten aber aus Sicherheitsgründen JavaScript (kurz: JS) aus, weil JS auch mit schadhaftem Code versehen sein kann. Wenn Sie Ihr Kopfbild auch über Cascading Styling Sheets (kurz: CSS) eingebunden haben, dann nehmen Sie besser diesen Code.
<div id="header"> <a href="<?php bloginfo('url') ?>/" style="display:block; width:100%; height:100%;"> <span style="visibility:hidden"><?php bloginfo('name') ?></span> </a> </div>
Der funktioniert zuverlässig, und Ihre Seite erfüllt die Validierung als XHTML weiterhin. Das ist für eine Plattform-übergreifende Darstellung Ihres Blogs nicht unwichtig. (Dass dieses Blog die Validieruung nicht mehr erfüllt, liegt übrigens am Flickr-Plug-In.) Woran Sie erkennen können, ob Ihr Header-Bild über CSS eingebunden wird? Nun, huschen Sie mal in Ihre Stylesheet.css und suchen nach einer Passage, die dieser hier ähnelt:
#header { background: #352726 url('images/kubrickheader.jpg') no-repeat bottom center; } #headerimg { margin: 7px 9px 0; height: 192px; width: 740px; }
Hier werden die Hintergrundfarbe, die angezeigt wird, wenn kein Bild erscheint, der Pfad zur Bilddatei (meist, aber nicht immer im Verzeichnis \images) sowie die Darstellungsmaße (die Dimensionen) des Bildes angegeben. So, nun wissen Sie das.
Good light and good nuck!
Hechelfeld
Es wurde auch langsam Zeit, dass geBILDet einen Co-Autor bekommt. Ich bin Hechelbach. Meinen echten Namen habe ich durch eine retrograde Amnesie vergessen. Wie es dazu kam, dass ich in einem kleinen Bach gefunden wurde, kann ich dementsprechend leider auch nicht sagen. Tatsache ist: Weil man mich hechelnd aus eben diesem Bach gezogen hat, heiße ich nun Hechelbach. (Bachhechler klang zu bejuwarisch für die norddeutsche Tiefebene.)
Meine Interessen sind vielfältig, manchmal einfältig. Ich baldowere gerne im Garten herum, liebe den Sommer und mag die alten Winnetou- und Winnieh Pooh-Filme. Ich programmiere gerne und unterstütze meinen Co-Autor kunstgriff dabei, dessen Design-Ideen umzusetzen. Eine eierlegende Wollmilchsau bin ich jedoch nicht, eher Autididakt und von Natur aus experimentierfreudig, deshalb schlage ich das ein oder andere im Netz nach und ziehe daraus meine Schlüsse.
Wo ich vorher gewohnt habe, weiß ich nicht mehr, aber da ich immer, wenn es nach Stralsund oder Rügen geht, aufgeregt bin wie ein Junge am Weihnachtstag, liegt die Vermutung nahe, dass ich irgendwo dort meine Wurzeln habe. (Allerdings empfinde ich ähnlich, wenn es gen Italien oder nach Portugal geht.) Jetzt lebe ich mit meiner neuen Familie in Hamburg, direkt am Wasser, und — wie Sie sich denken können — habe ich aufgrund meines erlittenen Traumes sehr viel Angst davor; den Balkon betrete ich nur mit Schwimmflügeln und meinem Enten-Bauchring.
Ich könnte Ihnen jetzt noch erzählen, dass ich Theodor Fontane, Quentin Tarantino und Eduard Mörike mag, alle “Lethal Weapon”-Filme auswendig kenne, und Fencheltee trinke, als gäbe es kein Morgen, aber ich will Sie nicht langweilen. Es ist an mir, über die technische Seite der Veränderungen und Fortentwicklung des vorliegenden WordPress-Themes zu berichten. Vielleicht finden Sie ja etwas, für das Sie Verwendung haben. Dann greifen Sie ruhig zu. Eine kleiner Hinweis in Ihrem Netzauftritt freut uns (also kunstgriff und mich) immer, ansonsten wünsche ich Ihnen noch viel Freude im Netz und speziell hier bei uns.
Good light and good nuck!
Hechelbach
P.S.: Immer dann, wenn Sie am Anfang eines Artikels mein Konterfei erblicken, wird wieder etwas aus den Bereichen CSS, PHP oder XHTML berichtet. Daran können Sie sich orientieren.
Vigilance, die Wachsamkeit, musste mal eben Platz machen. Das Theme ist wirklich gut, aber ich habe in den letzten Wochen das Default Theme von WordPress, Kubrick, mal neu interpretiert und brauche jetzt eine Testplattform mit echten Inhalten. environment muss sich nun testen lassen und bewähren!
Auffällig sind zunächst die Design-Anpassungen. Die Proportionen von Kubrick sind gleich geblieben, das äußere Erscheinungsbild wurde aber komplett neu aufgestellt. Grün und Braun sind — in Anlehnung an die Natur — die vorherrschenden Farben, dabei habe ich jedoch auf “brüllende” Farben verzichtet und eher die “gedeckelte” Variante benutzt. Entsprechend wurden über CSS alle Textfarben (Link, besuchte Links, Überschriften…) diesem Farbschema angepasst.
Auch sonst wurde unter der Haube an vielem geschraubt. Die grundsätzlichen Prinzipien habe ich allerdings belassen, weil Kubrick diesbezüglich zu den besten Themes überhaupt gehört. Es ist klassisch, aufgeräumt, lässt sich sehr gut bedienen und stellt den Benutzer nicht vor unüberwindbare Hürden — man fühlt sich gleich zuhause. Aber warum in der Einzelansicht eines Artikels die komplette Seitenleiste verschwinden muss, war mir schon immer ein Rätsel. Das ist hier anders — die elementaren Inhalte (Tags und Kategorien) erscheinen nun auch hier.
Nach entsprechender Markierung eines Artikels über das Spezialfeld im Bearbeitungsmodus als “topartikel” und einem entsprechenden Wert kann ich als Blogger meine Favoriten kenntlich machen — diese müssen schließlich nicht immer mit den am häufigsten aufgerufenen Beiträgen übereinstimmen. Das Suchfeld wurde völlig neu gestaltet, mit eigenem Hintergrund, dafür ohne Suchbutton. Bei Markierung des Textes ist neu — entsprechende Passagen sind nun grün unterlegt (vergleichbar einem Textmarker), die Textfarbe ändert sich dann von schwarz auf weiß. Eine Schlagwortwolke ist in der Sidebar implementiert, die man sonst so nur als Plug-In bekommt.
Der Autor eines Eintrags im Artikelfuß angezeigt und kann als Basis für das Herausfiltern eines bestimmten Verfassers herhalten. Ebenfalls im Artikelfuß steht nun die Information, wieviel Zeit seit der Veröffentlichung vergangen ist. Das PlugIn “wp-dhTimeSince” verrichtet hervorragende Dienste.
Der komplette Kopfbereich ist eine “Home-Zone” — durch Klick gelangt man zurück zur Startseite. Es sind vor allem Kleinigkeiten, die modifiziert und neu eingebaut wurden. Auch die Sprachdateien wurden angepasst — neue Phrasen sind aufgenommen und entsprechend ins Deutsche übersetzt, die bereits existierenden Übersetzungen überarbeitet und an meine Bedürfnisse angepasst.
Über die Schwierigkeiten, die Fragestellungen und Hilfen für Lösungsansätze im Netz werde ich wird mein Co-Autor Hechelbach zukünftig immer mal berichten — zwar gibt es Ressourcen zu den Themen PHP, CSS, XHTML und Co. (fast) wie Sand am Meer, aber nicht jede Quelle ist diesbezüglich gleich gut geeignet.
Ein Feedback wäre toll — wo hakt es, wo fehlen Übersetzungen, was ist gut?

















