Sie alle kennen das übliche Schema eines Blogs: Im Kopf der Seite erscheinen der Blogname <?php bloginfo('name') ?> und die Beschreibung <?php bloginfo('description'); ?>. Ein Klick auf den Blognamen bringt des Benutzer zurück ins Hauptverzeichnis. Möchte man aber — wie kunstgriff — genau festlegen, welche Schriftart wo im Kopfbild erscheinen soll, wird es schwierig, alleine schon deshalb, weil Schriftarten, gerade selbst erstellte, eben nicht auf jedem Rechner installiert sind — und nur auf diese kann zurückgegriffen werden. Bei Arial oder Timess New Roman ist das sicherlich kein Problem, aber kennen Sie beispielsweise Haettenschweiler oder gar klemmchen? Sehen Sie — dem Gestaltungswunsch sind so enge Grenzen gesetzt. Mit ein paar Code-Schnipseln aber ist das kein Problem.
<h1><a xhref="<?php echo get_settings('home'); ?>/"><?php bloginfo('name'); ?></a></h1> <div class="description"><?php bloginfo('description'); ?></div>
Suchen Sie diese Passage in der header.php. Löschen Sie diese, oder kommentieren Sie sie aus. Auskommentieren? Alles, was zwischen <!-- sowie --> eingebunden ist, wird übergangen, ist also nicht existent für die Software, die das Geschreibsel in eine sichtbare Netzseite übersetzt. Wir kommentieren immer recht viel aus, zumindest dann, wenn ein erneuter Einsatz des jetzt nicht gebrauchten Codes nicht ausgeschlossen ist — bei späteren Umstellungen der Codierung hat man so weniger Tipparbeit. Auf jeden Fall ist die obige Passage jetzt aus dem Rennen. WordPress Deutschland bietet nun zwei Wege an. Beide funktionieren tadellos, sind aber jeweils mit gewissen Einschränkungen verbunden. Dort, wo der Kopf codiert ist, setzen Sie nun
<div id="header" onclick="location.href='<?php bloginfo('url') ?>';" style="cursor: pointer;">...</div>
ein. Der Nachteil: Suchmaschinen haben Probleme, eine so geschriebene Passage zu lesen — möglicherweise wird Ihr Blog, auf liebevollste Weise mit wundervollen Artikeln oder Fotos bestückt, nicht gefunden werden. (Und das wäre garstig.) Außerdem muss im Browser Ihres geneigten Lesers JavaScript aktiviert sein; die onclick-Passage weist darauf hin. Viele schalten aber aus Sicherheitsgründen JavaScript (kurz: JS) aus, weil JS auch mit schadhaftem Code versehen sein kann. Wenn Sie Ihr Kopfbild auch über Cascading Styling Sheets (kurz: CSS) eingebunden haben, dann nehmen Sie besser diesen Code.
<div id="header"> <a href="<?php bloginfo('url') ?>/" style="display:block; width:100%; height:100%;"> <span style="visibility:hidden"><?php bloginfo('name') ?></span> </a> </div>
Der funktioniert zuverlässig, und Ihre Seite erfüllt die Validierung als XHTML weiterhin. Das ist für eine Plattform-übergreifende Darstellung Ihres Blogs nicht unwichtig. (Dass dieses Blog die Validieruung nicht mehr erfüllt, liegt übrigens am Flickr-Plug-In.) Woran Sie erkennen können, ob Ihr Header-Bild über CSS eingebunden wird? Nun, huschen Sie mal in Ihre Stylesheet.css und suchen nach einer Passage, die dieser hier ähnelt:
#header { background: #352726 url('images/kubrickheader.jpg') no-repeat bottom center; } #headerimg { margin: 7px 9px 0; height: 192px; width: 740px; }
Hier werden die Hintergrundfarbe, die angezeigt wird, wenn kein Bild erscheint, der Pfad zur Bilddatei (meist, aber nicht immer im Verzeichnis \images) sowie die Darstellungsmaße (die Dimensionen) des Bildes angegeben. So, nun wissen Sie das.
Good light and good nuck!
Hechelfeld















