Archiv für 5. April 2009
Na, ich hatte ja neulich diese “Made on an Eee”-Nummer ins Leben gerufen. Die Reaktionen schreien nachgerade laut nach einer Ausweitung als Gegenbewegung zur High-End-Fraktion. Graben wir also mal ganz tief im Low-End-Bereich. Ich rufe hiermit auf, an der “Made on a Gammelrechner”-Bewegung teilzuhaben. Wie Ulf im Kommentar so richtig bemerkte, ist das Symbol des absoluten Low-End der Rechenschieber. Habe also flugs mal dieses Ding entworfen:
Wer sich das mit allem gebotenen Stolz an die Blog-Brust heften mag…
P.S.: Ulf hat das Banner schon. Allerdings strafte er mich Lügen, als ich nach seinem Kommentar:
Made on a Gammelnotebook with Ubuntu drauf, because I am tu doof für etwas anspruchsvolleres.
behauptete, dieser Satz sei vermutlich zu lang für einen Button. Aber mitnichten, so sieht es aus, das gute Stück:

Sie kennen das vermutlich: Kaum haben Sie ein paar Designideen abseits des Üblichen umgesetzt, fragen Sie sich, ob das denn auch alle sehen können, was Sie da gebastelt haben. Am einfachsten wäre es, sich mindestens drei Rechner mit Windows, Linux und MacOS im Hause zu halten. Darauf testen Sie dann den *GRMPF* Internet Explorer, Firefox, Safari, Opera… Fakultativ können Sie auch Ihren gesamten Freundeskreis aktivieren, Rundmails verfassen oder SMSen oder (ganz retro) anrufen, und dort dann die Frage an den Mann oder die Frau bringen: “Sach’ ma’, wie sieht eigentlich mein neues Seitendesign bei dir auf’m Rechner aus?”
Klar, können Sie alles machen. Oder Sie navigieren mal zu Browser Shots. Da können Sie die Browser-Kompatibilität Ihres Werkes ausgiebig testen. Aber Achtung: Fordern Sie nicht gleich von allen verfügbaren Browsern Screenshots an — das kann dann etwas länger dauern. Verschiedenen Systemen wird die zu testende Seite übermittelt, welche dann einen Screenshot tätigen, den Sie auch als ZIP-Datei herunterladen können. Ich habe es gleich mal mit 59 Browsern probiert, die Ergebnisse kommen dann häppchenweise. Die ZIP-Datei wird relativ groß, aber man bekommt durch diesen Open Source-Dienst einen guten Eindruck. Es lohnt sich übrigens, bei einer größeren “Bestellung” zu warten und gegebenfalls den “Verlängern”-Knopf zu drücken. So können Sie die angeforderten Browser-Shots wirklich komplett mitnehmen.
Ergänzung: Während ich diesen Eintrag verfasst habe, sind 49 der 59 angeforderten “Bildchen” eingetrudelt.
Bei BrowserPool bekommt man noch mehr — nämlich die Möglichkeit, die Funktionalität zu testen. Allerdings ist das auch nicht kostenlos, sondern liegt bei knapp 30 Euro pro Monat. Immerhin kann man einen kostenfreien Testaccount anlegen. Ein entsprechender Test steht noch aus.
“So ausgerüstet traue ich mich sogar in die SPD-Fraktion.”
[Michael Glos, CSU-Mitglied und ehemaliger Wirtschaftsminister, im Juli 2008 bei einem Besuch in Bagdad, bei dem er Helm und Schutzweste trug]
Hier kommt nun Eduard Bär die Treppe herunter, rumpel-di-pumpel, auf dem Hinterkopf, hinter Christopher Robin. Es ist dies, soweit er weiß, die einzige Art, treppab zu gehen, aber manchmal hat er das Gefühl, als gäbe es in Wirklichkeit noch eine andre Art, wenn er nur mal einen Augenblick lang mit dem Gerumpel aufhören und darüber nachdenken könnte.
[A.A. Milne: Pu der Bär. (In der genialen Übersetzung von Harry Rowohlt.) Verlag: dtv junior.]















