In Teil 1 wurden Akismet, ExecPHP und All-in-one-SEO-Pack vorgestellt. Auch die, die nun folgen, halte ich inzwischen für unverzichtbar.
Teil 2
des Ausflugs in die Welt der Plugins und Widgets in diesem Blog
AddQuicktag:
Tags sind “Etiketten”, “Kennzeichnungen”, “Plaketten”, aber eben auch im technischen Sinne “Bezeichnungsschilder”. Und bei WordPress? Da sind es sogenannte Template- bzw. Vorlagenbefehle, vorgegebene Anweisungen, die dem Blog sagen, was er zu tun hat. (Im Übrigen gilt das auch für andere Programmiersprachen wie HTML, CSS, Java…)
AddQuicktag macht seinem Namen (frei übersetzt: HinzufügeSchnelle Befehle) alle Ehre und fügt dem Artikel-/Seiteneditor Befehle hinzu. Ist also etwas für 1. Schreibfaule und 2. Schnell-Blogger und 3. Menschen mit Erinnerungslücken. Nachdem man das Plugin installiert hat, findet man es im Backend von WordPress, also dem Dashboard, unter “Einstellungen”. Das sieht dann so aus:
Wie zu sehen ist, gibt es Felder für den Namen des Buttons, der in der Leiste des Editors erscheinen wird, sowie die Felder Starttag und Endtag. Der Button “Hochlichtkasten” zum Beispiel gibt dann aus: <div class="highlight-box">, wenn er gedrückt wird, und springt dann um auf den Endtag </div>, der den Befehl abschließt. Das Ergebnis dieser Aktion können Sie oben sehen: Die grüne Box mit braunem Rand, die gleich ins Auge fällt, wurde in der style.css des Themes entsprechend definiert (Farbe, Rand, Schrifttyp und -farbe, Ausrichtung) und wird mit diesem Befehl in den Artikel eingefügt. So kann man Allerweltsbefehle, die einem im Editor fehlen, hinzufügen, aber eben auch eigene Kreationen, die WordPress ja von Haus aus garnicht kennen kann. Über den Button “LinkIcon” zum Beispiel erstelle ich die Sprungziele mit den kleinen grünen Sternen davor — dass ich das so mache, konnte WordPress ja im Auslieferungszustand nicht wissen.
Sehr sehr nützlich, dieses Plug-In. Der HTML-Editor dieses Themes stellt sich derzeit übrigens so dar:
Google XML Sitemaps:
Ein Plug-In, dass sich nicht im Frontend (also dem Ende, dass Ihre Benutzer sehen werden) zeigt. Es dient, ähnlich wie das All-in-one-SEO-Pack, dem Auffinden Ihres Blogs nebst den einzelnen Einträgen und Seiten. Im Dashboard finden Sie unter “Einstellungen” den Punkt “XML-Sitemap”. Dort sind die Konfigurationen vorzunehmen. Das Plug-In aktualisiert sich dann regelmäßig und sendet die Daten an Suchmaschinen wie Google und stellt den fleißigen Spährobotern Informationen über Ihre Seite zur Verfügung.
Landing Sites:
Viele Ihrer Besucher flatern Ihnen via Suchmaschine ins Haus. Es werden bestimmte Begriffe gesucht, einer Ihrer Artikel oder eine Seite passen ins Schema der Suche, und die User lesen nach. Und dann? Zwitschern sie wieder von dannen, denn sie haben ja gefunden, was Sie suchten. So verschenken Sie (also Sie als Blogger) potentielle Leserschaft. Es sei denn, Sie bieten Ihren Besuchern etwas Interessantes an, indem Sie Landing Sites installieren. Ein Fitzelchen von Code ist Ihrer single.php
hinzuzufügen; diese Datei regelt das Erscheinungsbild Ihrer Artikel-Einzelansicht. In dieser werden der via Suche einfliegenden Leserschar plötzlich wie von Geisterhand möglicherweise relevante Titel aus Ihrem Repertoire präsentiert. Blättert der Besucher allerdings manuell in Ihrem Angebot herum, sieht er das nicht. Sie können es ja mal testen: Geben Sie z.B. bei Google die Begriffe “black weekend gebildet” ein — gleich der erste Eintrag sollte ein Volltreffer sein. Dann klicken Sie den an, und Sie landen (daher auch Landings Sites) direkt beim Artikel. Dort finden Sie dann am Fuß des Eintrags diese Box:
Sie sehen Artikel, die vielleicht auch interessant sein könnten für die Hereingeflogenen. Und um den Unterschied zu sehen: Klicken Sie hier, landen Sie zwar auch direkt dort, aber die Box ist kleiner, der “Landungstext” fehlt und bietet dann nur die von mir vorgegebenen Links zur Startseite, zum RSS-Feed und zum Impressum an. Wie Sie das gestalten und wo Sie den Text gerne sehen wollen, bleibt weitgehend Ihrer Phantasie überlassen, solange Sie die single.php wählen.
Dies war Teil 2 der Plug-In-Serie. Wenn Sie mögen, dann bestellen Sie sich doch den RSS-Feed, denn die kleine Serie wird fortgesetzt. Es gibt einfach ziemlich viele gute und nützliche Helferlein für WordPress.



















[...] Das mit den fehlenden Schaltflächen kann man aber abstellen — mit dem Plugin AddQuicktag, mit welchem es im nächsten Teil weiter geht. [...]
[...] unterschiedlich gefärbte Kreise, die rechts neben “hochladen/einfügen” erscheinen; vgl. Abbildung des HTML-Editors in Teil 2). Beim Klick darauf öffnet sich ein PopUp-Fenster, wo die einzufügende Bilddatei (oder ein Set [...]