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	<title>geBILDet &#187; Anachronismus</title>
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	<description>Kunstgriffs Augenblicke. Fotos, WordPress und Zitate</description>
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		<title>The times they are a-changing part 2</title>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 12:15:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kunstgriff</dc:creator>
				<category><![CDATA[andere Mätzchen]]></category>
		<category><![CDATA[Anachronismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation & Vernetzung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Zeiten &#228;ndern sich. Auch Ulf stellte k&#252;rzlich fest, dass man &#8220;anachronistisch&#8221; ist, wenn man mit Handbr&#252;hfiltern, Aufziehuhren und Rasiermessern hantiert.

Die Verwendung von Kalendersystemen, Vinylplatten und Kolbenf&#252;llern f&#228;llt ebenfalls darunter. Wie oft ich seltsam angesehen werde, wenn ich meinen Filofax auspacke, um Termine abzukl&#228;ren, kann ich schon nicht mehr z&#228;hlen. Dabei hat Papier eine sinnliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a class="icon" href="http://www.klemmchen.de/wp/2009/02/27/the-times-they-are-a-changing/">Zeiten &#228;ndern sich</a>. Auch Ulf stellte k&#252;rzlich fest, dass man &#8220;<a class="icon" href="http://weblog.hundeiker.de/item-1147.html">anachronistisch</a>&#8221; ist, wenn man mit Handbr&#252;hfiltern, Aufziehuhren und Rasiermessern hantiert.</p>
<p><img src="http://www.klemmchen.de/wp/wp-content/uploads/2009/05/old-school-0001.jpg" alt="old-school-0001" title="old-school-0001" width="500" height="375" class="aligncenter size-full wp-image-2278" /></p>
<p>Die Verwendung von Kalendersystemen, Vinylplatten und Kolbenf&#252;llern f&#228;llt ebenfalls darunter. Wie oft ich seltsam angesehen werde, wenn ich meinen Filofax auspacke, um Termine abzukl&#228;ren, kann ich schon nicht mehr z&#228;hlen. Dabei hat Papier eine <a class="icon" href="http://wahnwogen.wordpress.com/2009/01/19/you-cant-compete-with-a-well-written-text/">sinnliche Komponente</a>, ist unabh&#228;ngig von Akkust&#228;nden und Strom und sehr spontan, gerade bei schnellen Notizen. Schallplatten haben einen warmen Klang, die Wahl eines bestimmten Liedes unterliegt nicht einer Nummer im Display, sondern genauer Kenntnis der Topographie auf der Vinyloberfl&#228;che. Und das Schreiben mit einer Feder ist unvergleichlich.</p>
<p><a class="icon" href="http://www.klemmchen.de/wp/2009/02/19/fotohappen-stay-tunded/">Meine Gitarre</a> ist zwar nicht so alt, aber die Bauart gibt es seit 1950: Eine <a class="icon" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fender_Telecaster">Fender Telecaster</a>, klassisch und ohne jeden Schnickschnack, mit zwei Single coil-Pickups best&#252;ckt und in der Farbvariante &#8220;Butterscotch blonde&#8221;.</p>
<p>Heute gibt es kaum noch jemanden ohne Mobiltelefon. Hat klare Vorteile, aber sicherlich auch Nachteile. Man merkt, wie sich die Zeiten &#228;ndern, gerade bei der fernm&#252;ndlichen Kommunikation. Jeder zweite Festnetzanruf beginnt mit den Worten: &#8220;Bist du zuhause?&#8221; (Reflektorisch m&#246;chte ich entgegnen: &#8220;Ja, wo soll ich denn sonst sein?&#8221;)<br />
Als ich <del datetime="2009-05-20T11:13:55+00:00">jung</del> etwas j&#252;nger war, <del datetime="2009-05-20T11:13:55+00:00">so vor 30 Jahren</del> k&#252;rzlich erst, er&#252;brigte sich diese Frage. Wer ans Telefon ging, das &#252;ber eine Schnur mit der Wandsteckdose befestigt war, ja, wo bitte sollte der denn schon sein? Das erste Telefon, an das ich mich bewusst erinnern kann, war noch aus Bakelit und hatte einen Kawenzmann von W&#228;hlscheibe; die war mindestens so gro&#223; wie heute die kleinsten Handys. Heutzutage denken wir scheinbar kaum noch nach, wenn wir irgendwo anrufen. &#8220;Home zone&#8221; und Co. machen es m&#246;glich. Man kann &#252;berall sein. Au&#223;er vielleicht im U-Bahn-Tunnel, denn dort versagen Telefone noch immer ihren Dienst.</p>
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