Artikel-Schlagworte: „höhere Mathematik“
Eine einfache Milchmädchenrechnung, die die Lehrkraft da aufgerissen hat. Eine neue Quadratur des Kreises, mit jovialem Lächeln unter der Hornbrille hervorgestoßen, nein, vielleicht doch eher geseufzt.
25 minus Jenny = 16
Ohne Hintergedanken, ohne jedwede Anspielungen auf voluminöse Expansionen des femininen Körpers, die es ohnehin nicht gibt.
Möglich, dass die abrasierte Haarpracht Fisselansammlung auf dem Kopf einige Hirnzellen gekostet hat. Der Einwurf aber kam aus dem Plenum. Wie kommt man mit einer 25 Mann und Frau starken Lerngruppe nach Berlin? Indem man auf einen Kopf verzichtet und zwei Acht-Sitzer nimmt.
Kurzerhand Adam Riese herangezogen und Pi mal Daumen überschlagen: 25 minus Jenny = 16. So einfach kann höhere Mathematik sein: Wenn 25 Menschen in drei Acht-Sitzer nicht ganz hineinpassen, einer aber nicht mitfahren mag, dann bleiben (Moment, ich rechne gerade mit dem wissenschaftlichen Taschenrechner) genau 24 Menschen übrig, die in zwei motorgetriebenen Vehikeln à acht Plätzen gemütlich nach Berlin fahren können.
Es wurde auch langsam Zeit, die Mathematik-Reform voran zu treiben. Die Lerngruppe hat sich des Problems angenommen und es konsequent zu Ende gedacht. 25 minus Jenny ergibt nicht 24, sondern 16.
Na denn…
Des Lehrers kahlrasierte Platte, erst vor wenigen Stunden von einem Starfriseur (meiner Wenigkeit) nach allen handwerklichen Regeln der Friseurkunst (Schermaschine und Nassrasur) kreiiert und oben noch vom romantisch-diffusen Licht des Notebook-Bildschirms sanft verhüllt, sieht übrigens bei geringfügiger Beleuchtung besehen so aus: 















