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Ich bin nicht erst seit gestern bei flickr. Aber erst in den letzten drei, vier Wochen hat das so richtig Fahrt aufgenommen dort. Ich hatte nicht viel Zeit, Uni, Familie und Schule fordern ihren Tribut. Aber abends, zur Entspannung, habe ich mir Fotos angesehen und meine neuesten und einige ältere eingestellt. Dabei ist mir einiges aufgefallen:
1. Die Werke anderer können unglaublich inspirierend sein!
Klar, man könnte flickr als eine Art Showroom für die eigenen Bilder ansehen. (Und das ist wohl auch so.) Aber das ist nur die halbe Miete. Viele Gruppen stellen Regeln auf, die für jedes eingestellte Bild eine gewisse Anzahl an Kommentaren oder Award-Vergaben einfordern. Man muss sich quasi per Dekret mit den Bildern anderer auseinandersetzen.
Dabei ist mir aufgefallen, wie viele wirklich gute Bilder es gibt. Diese öffnen den Blick für Neues. Frischer Wind, gute Ideen, Inspiration. “Das hätte ich auch gerne gemacht,” denke ich mir dann oft. Ungewöhnliche Blickwinkel, neue Perspektiven. Ideen, die es umzusetzen gilt. Nicht kopieren (Stil kann man nicht kopieren), sondern durch andere angeregt neue Ufer betreten.
2. Regeln sind wichtig!
Eine Gemeinschaft kommt nicht ohne Regeln aus. Zunächst klingt das oft sehr hart: Wer nicht die vorgegebene Anzahl an Bildern kommentiert, wird verwarnt. Wer dann nicht reagiert, fliegt raus. Wer Moderatoren blockiert, kann seinen virtuellen Krempel packen und sich eine andere Spielwiese suchen.
Aber aus schlechten Erfahrungen wird man klug. “Post and run” greift um sich, die “Ich nehm’s mir und bin dann mal weg”-Mentalität auch. Durch die Überwachung der Regeln wird das vermieden. Es gibt gar Gruppen, welche die Namen von verbannten, ausgeschlossenen “Schmuddelkindern” veröffentlichen. Jeder, der nur an seinem eigenen Vorteil interessiert ist, fliegt raus. Im normalen Leben abseits der virtuellen Welt ist das nicht anders, aber es fällt immer wieder auf, wie viele Regelüberschreitungen es so gibt. Disziplin ist der Beginn von Freiheit.
Manche Regeln allerdings versteht auch der geneigteste User nicht.
3. Sei gut, dann sind es auch andere!
Wir kennen in der deutschen Sprache einige Phrasen, die in diese Richtung gehen:
- Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.
- Wie du mir, so ich dir.
- Handle stets so, wie du selbst behandelt werden möchtest.
- Eine Hand wäscht die andere.
Das gilt auch für Gemeinschaften wie flickr. Mit der “Geben ist seliger denn nehmen”-Nummer will ich hier nicht anfangen, aber vieles im Leben beruht auf Gegenseitgkeit. Dabei ist es allerdings wichtig, ehrlich und authentisch zu bleiben. Ich kann nicht etwas über den grünen Klee loben, wozu ich nicht stehen kann und was mir überhaupt nicht zusagt.
Ich habe mir angewöhnt, die ersten zwei, drei Seiten einer Gruppe, in der ich ein neues Bild einstelle, zu überfliegen, mir die interessantesten Aufnahmen im Hintergund in neuen Tabs zu öffnen und sie dann zu überfliegen. Ich vergebe dann Gruppen-Awards, schreibe manchmal etwas dazu und favorisiere die besten Werke.
4. Strategie ist alles: Der Zeitpunkt.
Wie spät ist es in New York, wenn es hier 20 Uhr ist? Wie spät in L.A.? Flickr ist eine amerikanische Plattform, und die meisten Resonanzen kommen auch von dort. Also immer so die Bilder platzieren, dass sie an diesem wichtigen Klientel nicht vorüber gehen. So kommen auch nachts, während ich (und die meisten Europäer) ein Nickerchen machen und sich in der REM-Phase befinden, reichlich Kommentare. Zu spät sollte es aber auch nicht sein, will man die europäischen Mit-Flickrer im Boot haben. Nachts um 1 oder morgens um 8 sind also eher schlechte Zeitpunkte — optimal ist das Zeitfenster zwischen 16 und 21 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Da sind Amerikaner schon auf, die Europäer noch wach.
5. Strategie ist alles, die 2.: Die Wahl der Gruppen
Kleine und unbekannte Gruppen haben den Vorteil, dass nicht so viele Bilder in rascher Abfolge hinzu kommen — die Bilder bleiben länger auf den ersten Seiten. Die meisten diggen nicht so deep in die Peripherie hinein. Große, bekannte Gruppen hingegen haben eine enorme Reichweite — da hagelt es schnell viel Resonanz, vorausgesetzt, die Bilder haben die entsprechende Qualität. Spezialisierte Nischengruppen, beispielsweise für Altes, Forstwege, Frauenschuhe und 50mm-Objektiv-Nutzer, sollten immer mit im Portfolio sein. Dort wird erfahrungsgemäß tiefer gegraben, weil Neigungen und Fetischverehrung entsprechend vorhanden sind.
Einige Gruppen gelten als High quality-Garanten und finden entsprechend Anklang — welche das sind, kann man gut an den Gruppen der Bilder, die besonders gut ankommen, ablesen. Im Zweifelsfall einfach mal die Bilder-Pools, die man nicht kennt, über die man aber immer wieder stolpert, aufrufen und darin stöbern. Da findet jeder schnell die richtige Mischung.
“Invite only”-Gruppen sind meist sehr gut — Einladungen sollte man daher nicht sträflich ignorieren. Außerdem können im Zuge dessen wunderbare Entdeckungen gemacht werden.
6. Size doesn’t matter!
Sowohl bei den Gruppen als auch beim eigenen Portfolio gilt: Größe ist nicht alles! Nicht die Quantität, sondern die Qualität ist von entscheidender Bedeutung. Lieber weniger Bilder hochladen, dafür aber vorab die interne Qualitätskontrolle bemühen und wirklich gutes Material einstellen. Was nützt es, wenn man einen Fotostream, wie es so schön bei Flickr heißt, von 827 Fotos hat, die keiner sehen will, die nicht kommentiert werden und die niemand lieb hat? Nix. Allerdings:
7. Size matters!
278 Kommentare, viele Awards und reichlich Personen, die ein Bild als Favoriten bezeichnen, sind das Salz in der Suppe eines jeden Fotografen. Reicht dann noch die Anzahl der Auszeichnungen aus, um sich für die nächsthöhere Gruppe zu qualifizieren (wo die Qualität des Gruppenbeckens deutlich besser wird, weil sich die Spreu vom Weizen trennt), so ist das keineswegs schadhaft. Im Gegenteil: Jeder Special Award lässt das Ego anschwellen. (Wer etwas anderes behauptet, der lügt sich was in die Tasche!)
8. Erfolg ist planbar!
Angenommen, eine Aufnahme hat eine Qualität, welche die innere Güteprüfung besteht, welche möglicherweise auch die Familie und die Freunde zu beglücktem Jauchzen hinreißt, dann ist es Zeit, das Bild bei Flickr zu präsentieren. Auch hier gilt: Wenn man selbst nichts für das Foto empfindet, wird man auch niemanden sonst dazu bewegen können. Beherzigt man nun die Strategien, platziert die Bilder geschickt, verhält sich regelkonform, um nicht von der Gruppe ausgeschlossen zu werden und ist großzügig zu anderen (Stichwort: GOOD KARMA!), steht einem Erfolg der Bilder fast nichts mehr im Weg.
Ich selbst habe Bilder bei Flickr, die schon seit vier, fünf Monaten ohne nennenswerte Reaktionen vor sich hin dümpelten. Aber erst, seit sie zielgerichtet präsentiert werden, tut sich da was.
Das krasseste Beispiel: Die “RudelBildung”, inzwischen bei über 250 Kommentaren und mehr als 60 Favoriten angelangt, lungerte bis vor zwei Wochen mit 4 (vier) Kommentaren und 1 (in Worten: einem) Favoriten in der Flickr-Landschaft herum. Die wenigen Gruppen, zu denen das Bild gehörte, waren klein, unbekannt und wenig kommentarfreudig. Und nun diese enormen Zuwachsraten. Hätte man ja auch gleich so machen können.
9. Erfolg ist nicht planbar!
Da gibt es Bilder, die gehen bei fast allen Gruppen, zu denen sie gehören, wie geschnitten Brot. Und plötzlich haut das nicht mehr hin. Bilder, die ich selbst als weniger hervorstechend erachte, haben in bestimmten Gruppen die höchsten Weihen erfahren, aber die Top-Bilder laufen dort nicht gut. Warum? Die Antwort kennt wohl nur der Fotografie-Gott persönlich. Falscher Zeitpunkt? Alle Gruppenmitglieder sind plötzlich an Schweinegrippe erkrankt? Totalausfall des Netzes? Ich weiß es nicht. Wirklich nicht. Irgendetwas macht da jäh und unerwartet einen Strich durch die wohlfeile Planung.
10. Präsentiere deine besten Bilder im besten Lichte!
Knipsen und ab dafür geht garnicht! Wohlüberlegte Schüsse oder spontane Geniestreiche gehören bei Flickr eingestellt. Profis machen gerne mal einen passenden Rahmen um das Bild, vorzugsweise schwarz, und versehen ihr Werk mit einem Schriftzug, der natürlich keineswegs ablenken oder gar stören darf. Als “Pro” bei Flickr hat man entscheidende Vorteile: Man ist bei der Wahl der Gruppen nicht an ein Maximum von 10 gebunden und darf bereits eingestellte Bilder ersetzen. Ich hatte anfänglich nur bei wenigen Bildern Rahmen, und der Schriftzug war nicht so, wie ich mir das vorstellte. (Ein User schrieb dazu in einem Kommentar: “Sehr atmosphärische Aufnahme! Nur der Text im Rahmen stört etwas.”) Kritik ist, so denn konstruktiv geäußert, der Ansporn, sich zu verbessern. Jetzt habe ich meine Konzeption überdacht, einen schlichten, aber meines Erachtens angemessenen Weg der Fotopräsentation gefunden — einem Flickr-Gesamterlebnis steht nun nichts mehr im Weg.
Ich werde in den nächsten Tagen mal das Exempel an einem Bild statuieren: “Breaking Through” geht ins Rennen mit 6 Kommentaren und einem Favoriten. Ich werde die Entwicklung aufzeigen — und dabei auch Tief- und Rückschläge nicht ausklammern.

Man darf gespannt sein.
P.S.: Sollten hier im Blog einige der “FotoHappen” nicht sichtbar sein, so habe ich bestimmt die Bilder bei Flickr ersetzt. Nach und nach werde ich mich des Problems annehmen.
Die WIRKLICHEN Galerie des Photographen
Wenn Sie ein bekannt geben, bitte zu irgendwelchen 3, indem sie unten die Codes hier verwenden, um jeder zu halten motiviert, nehmen die Kerle schätzen das Stellung, wenn Sie so tun!
[aus den Regeln einer Foto-Gruppe bei Flickr]
Was will der Dichter uns damit sagen?
James Bond 007 ist ein waghalsiger Teufelskerl. Mit Skiern durch eine Bobbahn, mit einem bajuwarischen Automobil Hamburg demolieren, einem Flugzeug hinterher fliegen — Grenzen der Physik scheinen aufgehoben zu sein. Bisher 24 mal bestellte der Mann im Geheimdienst Ihrer Majestät Wodka-Martini, 32 mal wurde ihm prophezeit, er müsse nun sterben (ich hätte da auf eine größer Zahl getippt), 75 mal hat der Mann gep… (Sie wissen schon!), und überhaupt sollte man sich vor ihm in Acht nehmen, um nicht flach gelegt zu werden. [Quelle der Zahlen.]
“Casino Royale”, der erste Bond-Roman von Ian Fleming, wurde zwei mal verfilmt. Eine Version, die mit Daniel Craig, gehört zu den besten Bond-Filmen überhaupt. Die andere von 1967 war als Persiflage gedacht, verschliess fünf Regisseure, Peter Sellers und Woody Allen verließen im Streit den Dreh, Zeitplan und Budget wurden erheblich überzogen, im Endeffekt schlidderte der Film nur knapp an einem Desaster vorbei.
Des Bloggers Spam-Alptraum (ja, is’ klar, man scheibt das jetzt mit B, aber das sieht genauso doof aus wie Delfin oder Stopp) ist auch ein Casino. Es wechselt den Namen noch häufiger, als es die Darsteller des Geheimagenten taten, mal kommt es als “Casino 1244417571″ daher, dann wieder als “Casino 1244410320” oder “Casino 1244376282“. Allen gemein ist der sinnige Text der Kommentare — er ist wortgleich mit dem Absender, ergänzt um drei Punkte.
Die Adresse der referenzierten Website ist ziemlich bescheuert und alles andere als vertrauenerweckend: gogole.com/?12444, der Rest folgt dann der Nummer hinter Casino. Die IP ist stets gleich: 89.248.160.248. Um eines klarzustellen: Normalerweise ist mir die IP der Kommentatoren heilig, eine Veröffentlichung käme nicht in Frage. Hier aber mache ich eine Ausnahme. Acht dieser “Casinos” hatte sich mein Blog allein heute reingetreten, AntiSpam Bee hat sie zielsicher herausgepickt und ins Kröpfchen geschoben, aber löschen muss der Blogger sie von Hand. Die genaue Anzahl der Casinos, die bisher die Kommantare zu verseuchen versucht haben, steuert geschätzt auf die 50 zu.
Die Lebenszeit, die man für die Eliminierung solch bescheuerter Einträge verschwenden muss, könnte wesentlich sinnhafter genutzt werden, die Inhalte sind irgendwo zwischen hanebüchen und indolent anzusiedeln. Hinsichtlich der Penetranz jedoch sind die Casino-Schwachsinnigkeiten nicht zu überbieten.
In diesem Sinne…
Der Vorwurf Aktionismus unterstellt betriebsames, unreflektiertes oder zielloses Handeln ohne Konzept, um den Anschein von Untätigkeit oder Überforderung zu vermeiden oder zu vertuschen. Aktionismus kann auch bedeuten, dass viele Projekte diskutiert oder begonnen, aber nicht zu Ende geführt werden. [Quelle]
(Vergleichen Sie zum Thema Aktionismus auch “Lebenslektionen vom “Predator“, Punkt 4: Feuern in den Wald.)

[Das Bild habe ich übrigens bei Achter entwendet. Vielen Dank dafür!]
Es ist zum Mäusemelken. Demnächst darf man vielleicht nichts mehr schreiben. Jedes Foto sollte anwaltlich geprüft werden, bevor es eingestellt wird. Blutsaugende Parasiten mit dem Intellekt eines Toastbrots schreiben knuffige Abmahnungen, und schon ist es vorbei mit dem schönen Allerlei des Internets. Wenn mir jetzt jemand mit dem Argument kommt, Kinderpornographie und rechtsradikale Inhalte seien strafrechtlich relevant: Natürlich sind sie das! Und sie dürfen nicht hingenommen werden. Aber man muss an der richtigen Stelle ansetzen. Aktionismus bedeutet, dass man etwas getan hat, ohne die Sinnhaftigkeit und die Nachhaltigkeit zu überprüfen. Die Gefahr ist da.
Nach Amokläufen wird reflektorisch das Verbot von Gewaltspielen und Gotcha gefordert. Verschärfungen des Wafffenrechts werden diskutiert. Aber die gesellschaftlichen Strukturen, die schulische und Lebenswirklichkeit, die zu solchen Ereignissen führen, bleiben außen vor.
Wenn Piraten vor Somalia ein Schiff nach dem anderen kapern, versucht der Bundesinnenminister, die Kompetenzen der Bundeswehr zu erweitern, und zwar so, dass diese Erweiterungen irgendwann einen Einsatz der Armee im eigenen Land rechtfertigen. Einer der nicht unbedingt geheimen Wünsche des Wolfgang S.
Und gegen Kinderpornographie helfe ein Stoppschild, sagt Ursula v.d.L., die Bundesfamilienministerin. (Klar, als ich jung war, haben uns die Schilder an Baustellen auch ganz konkret davon abgehalten, diese zu betreten. Wir waren NIE auf Baustellen, ich schwör’!) Einigkeit über die Wirksamkeit solcher Maßnahmen sieht anders aus. Es gilt, den Anbietern solcher Inhalte Feuer unterm Arsch zu machen. Nachweislichen Konsumenten natürlich auch. Man muss an die Wurzel des Übels, und da kommt man mit Stoppschildern nicht hin.
Stellen Sie sich vor, Sie suchen etwas über eine Suchmaschine — und landen unbedarft und unbeabsichtigt auf einer Seite mit verbotenen Inhalten. Da wollten Sie nicht hin, und Sie wollen auch möglichst schnell wieder weg, aber Ihre IP wurde in diesem Zusammenhang erfasst und gespeichert. Und schon beginnen die Mühlen zu mahlen…
Welche Hirnrissigkeiten Eskapaden auf uns als Internet-Nutzer zukommen, können Sie hier nachlesen: Rettet das Internet. Und um es hier gleich noch einmal zu sagen: Stünde es in meiner Macht, gäbe es kinderpornographische, rechtsradikale und andere verbotenen Inhalte nicht. Aber bitte, solche Bemühungen dürfen nicht auf dem Rücken aller Netznutzer ausgetragen werden. Sonst sind wir bald alle illegal.
Warum, werden sich einige fragen? WARUM DIES?
Masti aus Bagdeburg mit seinem Bagdeblog… verdammt, was schreibe ich hier eigentlich? ….ein neuer Anlauf, schnell: Basti aus Magdeburg hat einfach ein lesenswertes Blog mit dem formvollendetenNamen Magedeblog, ich lese es heimlich, weil mich die Thematiken oft beschämen, genant wie ich nun mal bin, freue mich aber diebisch über seine durchgeknallte gut gemischte Themenauswahl. Nun ist es an der Zeit, Farbe zu bekennen; die nötige Kraft habe ich durch die Anonymen Madeblogger (AM) bekommen.
Ich bin Jörg, und ich bin anonymer Magdeblogger.
Jetzt ist es raus, ich bin irgendwie erleichtert. Es ist, als hätte jemand Rainer Calmund von meiner Seele genommen.
Aber da Sie jetzt ohnehin alle Bescheid wissen, kann ich auch detailliert berichten. Basti möchte via Beeinflussung der weiblichen Fruchtbarkeit die Staatsverschuldung sinken lassen, hat tolle Vorschläge zur nahezu kostenfreien sensiblen und auditiven Befriedigung, und, ja, sehr schockierend, zeigt Bflanzen, Busen und Balkone (ne, echt jetzt, ein echtes TittenBrustbild!). Ach ja, Hundebilder unter echt richtig kurzen, griffigen Überschriften, Berichte von Attacken auf NPD-Fahrzeuge und wirklich neueste Neuigkeiten aus dem Tierreich sind auch dabei– die Themenflut bei Basti aus Magdeburg nimmt kein Ende. Er hat sogar Leib und Leben riskiert, um im Selbstversuch den besten McFlurry ausfindig zu machen: Das ist investigative Feldforschung at its best.
Zuweilen überfordert er mich ein wenig mit der unorthodoxen Syntax, das gebe ich unumwunden zu, aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Deshalb ist Mastis Bagdeblog… Blastis Bagdemog… also, deshalb ist der jetzt hier in der Blogrolle.
…dann kann man unter Umständen Sinnvolles erwarten.
Ich war mal wieder bei Grünfrieden unterwegs. Suchte einen Artikel — der nicht gefunden werden konnte. Jeder gute Netzauftritt hat für solche Fälle eine “Error 404“-Seite, die es mal mehr, mal weniger gut schafft, Menschen im eigenen Auftritt zu halten. (Ein zumindest lustiges Beispiel mal hier.)
Die Greenpeace-Fehlerseite bietet Interaktion, und sie bietet zudem mögliche Gründe dafür, warum man hier gelandet ist, die perfekt zur Identität und zum Anliegen der Umweltschützer passen. Ich habe mir erlaubt, einen Screenshot zu machen und hier zu präsentieren.
Klar, jeder kennt Spam-Kommentare. Irgendwelche Robots setzen hirnlose Kommentare mit größtmöglicher Anzahl an Links ab, gerne voll auf Porno oder zu angeblich “prescription free drugs“.
Heute fischte Antispam Bee diesen raus: “Mal einen gRuss da lassen
“, geschrieben von einem gewissen you@lonesomewalker.de. Kann vorkommen, dass sich mal ein an sich guter Kommentar im Spam verirrt, also schaute ich mal bei lonesomewalker vorbei. Und stieß gleich auf einen Artikel, in dem vor einem Kommentar-Spammer gewarnt wird. Ja, und dass der Betreiber von lonesomewalker gerne auf die Pseudo-SEO verzichten kann und dass sein Nickname nicht “Walker” ist und er keine Email mit “you@…” besitzt.
Und siehe: Alle Kriterien treffen auf den Kommentar hier bei geBILDet zu: Falsche IP, falscher Nickname, falsche Email. Also flugs gelöscht, das Ding, aber nicht ohne auf den Umstand hingewiesen zu haben. Fragt sich der Blogger, was der Unsinn soll.
Davon mal ganz abgesehen: Das Blog Lonsome Walker scheint recht lesenswert zu sein. Ich bleibe mal dran, was er rausfindet über die Motive des Kommentar-Spammers.
















