Artikel-Schlagworte: „Photoshop“
Das Deutsch war auch schon mal besser, aber OK… “Wir machen ein PNG transparent” kann ja jeder. Wie dem auch sei: Mein guter Freund und Nachbar von schräg übern Fleet saß verzweifelt vorm Mac, seine Hochzeit steht an, und für die Einladung brauchte er ein transparentes PNG. Genauer: Der Hintergrund sollte transparent sein.
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Das Auge meiner Frau. 45mm, 1/125 Sek,, f6.3, ISO 200. Bearbeitet in PS (teilweise monochrom).
Original-Aufnahme wurde in ein monochromes Bild umgewandelt, dann wieder in RGB konvertiert. Die zuvor im Farbbild freigestellte Iris wurde ins Bild kopiert. Die Ebene erhielt eine Deckkraft von 75% und das Attribut “Ineinanderkopieren” (dadurch sticht sie besonders hervor). Das Unterlid habe ich ebenfalls freigestellt und als übergeordnete Ebene eingefügt. Um die scharfen Kanten zu nivellieren, habe ich mit dem Filter “Radialer Weichzeichner” (Stärke: 4, strahlenförmig) Iris und Lid weichgezeichnet. Durch die geringe Stärke waren — wie erwünscht — nur die Randbereiche betroffen, während der Mittelpunkt der Iris in der Schärfe unberührt geblieben ist.
Referenzen: Ein Beispiel für die Verwendung dieses Bildes in Internet-Projekten.
Sonst überlasse ich Bildbearbeitungs-Hinweise gerne anderen, die mit einem mächtigen Werkzeug wie Photoshop besser umgehen können als ich. Aber diese Zwei-Minuten-Verbesserung von Strukturen in einem Bild mittels des Hochpassfilters hat mich echt überzeugt. Habe ich mal irgendwann gelesen, ausprobiert, für sehr nützlich befunden und handschriftlich in einem Moleskine (Herrje, wie anachronistisch altmodisch!) notiert.
















