Artikel-Schlagworte: „Rechenknecht“

Na, ich hatte ja neulich diese “Made on an Eee”-Nummer ins Leben gerufen. Die Reaktionen schreien nachgerade laut nach einer Ausweitung als Gegenbewegung zur High-End-Fraktion. Graben wir also mal ganz tief im Low-End-Bereich. Ich rufe hiermit auf, an der “Made on a Gammelrechner”-Bewegung teilzuhaben. Wie Ulf im Kommentar so richtig bemerkte, ist das Symbol des absoluten Low-End der Rechenschieber. Habe also flugs mal dieses Ding entworfen:

Made on a Gammelrechner

Made on a Gammelrechner

Wer sich das mit allem gebotenen Stolz an die Blog-Brust heften mag…

P.S.: Ulf hat das Banner schon. Allerdings strafte er mich Lügen, als ich nach seinem Kommentar:

Made on a Gammelnotebook with Ubuntu drauf, because I am tu doof für etwas anspruchsvolleres.

behauptete, dieser Satz sei vermutlich zu lang für einen Button. Aber mitnichten, so sieht es aus, das gute Stück:

Made on a MacBekannte von uns haben vor einigen Monaten ein Kind gezeugt — gesund und munter ist der kleine Windelbeschmutzer kürzlich zur Welt gekommen. Beim Sex Akt, so sagen sie, sei das MacBook zerstört worden, weil sie versehentlich darauf gelandet sind. Ihr Kind könnte also auch das Label “Made on a Mac” tragen — vielleicht in Form einer Tattoo.

Aber um diese Art von “Made on a Mac” soll es in diesem Artikel garnicht gehen, sondern um den Hype, der den Apple Macintosh-Dunstkreis umgibt. Eines ist klar: Auch ich habe schon gerne und viel an Apple-Rechnern gearbeitet und finde das Betriebssystem ganz vorzüglich, auch und insbesondere für die “ernsthaften” Beschäftigungen wie die Fotobearbeitung, DTP und Design. Derzeit aber arbeite ich mit Windows XP, SP 3. Ein stabiles OS soweit, in jedem Fall wesentlich besser als Vista, welches ich als das schlechteste Windows aller Zeiten empfinde.

Und trotzdem: Ein fader Beigeschmack bleibt. Weil ich diesem Blog kein “Made on a Mac” anheften kann. (Ich könnte schon, aber das wäre ja unehrlich.) Mein Ego hat einen gehörigen Schaden genommen. Ich gehöre nicht zur Rechner-Elite, oh nein. Ich bin ein Schmuddelkind. Ein Außenseiter, ein Niemand. Auf jeden Fall kein Mac-User. *AUGENAUSWEIN* *TRÄNENHOCHZIEH*

“Spiel nicht mit den Windows-Kindern // sing nicht ihre Lieder…”

Ich bin noch nie einem Netzauftritt begegnet, der sich stolz mit dem Label “Made on a Win” geschmückt  hätte. Manchmal bilde ich mir sogar ein, die Seiten, die sich damit rühmen, auf einem Mac gemacht worden zu sein, würden eleganter, schicker, einfach besser aussehen. Was natürlich Quatsch ist, ausgemachter Tinnef. WordPress bleibt WordPress, und das Dashboard sieht auch nicht anders aus.

Um nun folgt noch ein Geständnis: Mein wunderbares BenQ-Laptop, ein ganz hervorragendes Sub-Notebook mit ausgezeichneter Leistung, hat einen großen Schwachpunkt — der Akku ist hin. Für die tägliche Netzarbeit, die sich bei mir — der Familie folgend — über die ganze Wohnung und bei geeignetem Wetter auch auf den Balkon erstreckt, habe ich mir einen Eee PC zugelegt. Schick in Weiß, sehr handlich, von den Leistungsdaten her ausreichend, selbst Bildbearbeitung schafft der Winzling — aber es ist eben wieder eine Windows XP-Krücke. Nicht ernstzunehmen — so etwas findet keine Gnade vor den gestrengen Augen der “Professionals”.

Ich gestehe: Ich mag den Eee PC. Da hat Asus echt eine Kultmaschine auf den Markt gebracht. Daher habe ich mich zur “Made on an Eee”- Initiative entschlossen. Hier auch gleich mein erster Designvorschlag, mal eben aus der Hüfte geschossen:
Made on an Eee

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