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Kürzlich schrieb ich über den Drogenkonsum in den USA. Nun kommt diese Karte, präsentiert vom Nationalgeograf. Welche Region ist am glücklichsten, wo hausen dunkle Wolken im Kopf?
Die Karte zeigt die Prozentzahlen der Einwohner, die in der letzten Zeit “frequent mental distress” (FMD) gefühlt haben — häufiges mentales Leiden mit Stress, Depression und emotionalen Problemen.
Da es sich um eine Telefonbefragung handelte, war das Team des “Centers for Disease Control and Prevention (CDC)” auf die Ehrlichkeit der Befragten angewiesen. Je dunkler die Flecken auf der Karte, desto depressiver die Stimmung. Auffällig ist, dass sich der J.W. Bush-Heimatstaat Texas offenbar ohne Emotionen präsentiert — vielleicht merken die Cowboys und -girls nicht mehr viel, oder es ist ihnen einerlei.
Mein Tipp: Halten Sie sich vom Mississippi-Tal und den Appalachen fern.
Interessant wäre nun eine Meta-Analyse: Wo werden welche Drogen genommen, und wiie korreliert der Drogenkonsum mit dem mentalen Status?
Viele Menschen nehmen Drogen. Irgendwie hat jeder seine ganz persönlichen Rauschmittel — einige sind völlig legal (Kaffee, Zigaretten, Bloggen), andere sind zwar legal, machen aber dick (Produkte amerikanischer Fastfood-Ketten, Schokolade!). Das Leben ist auch viel zu öde ohne Endorphine. Interessant, was die Amerikaner so konsumieren — eine schick aufgemachte Grafik zeigt, in welchen Landesteilen welche Drogen geworfen, geraucht oder auf andere Weise dem Körper zugeführt werden. Im weitesten Sinne geht es hier um illegale Drogen (Medikamente, Marihuana, Heroin, Kokain). Alkohol fehlt — wie so oft in solchen Aufstellungen. Als Quelle ist das US-Justizministerium angegeben.
Alleine schon die grafische Umsetzung ist einen Besuch wert.
Interessant in diesem Zusammenhang ist auch die Tatsache, dass Drogenkonsum im Abwasser nachgewiesen werden kann. Dazu einige Links:
Spuren im Abwasser: US-Bürger koksen meist am Wochenende















