Artikel-Schlagworte: „Worte“
“The release of atom power has changed everything except our way of thinking. Thus we are drifting toward a catastrophe beyond comparison [...] the solution to this problem lies in the heart of mankind. If only I had known, I should have become a watchmaker.”
(“Die Freisetzung der Atomkraft hat alles verändert außer unserer Denkweise, und deshalb treiben wir auf eine Katastrophe zu, die nicht ihresgleichen hat [...] die Lösung des Problems liegt im Herzen der Menschheit. Hätte ich das nur geahnt, wäre ich Uhrmacher geworden.”)
[Albert Einstein]
“Am Ende fließen alle Dinge ineinander, und aus der Mitte entspringt ein Fluss.”
[Aus der Mitte entspringt ein Fluss, USA 1992]
“Hast du denn Ersatz bekommen?”
“Die haben uns ‘nen Tierarzt und ‘nen Gynäkologen angeboten.”
“Ist doch riesig.”
“Wenn wir ein Pferd reinkriegen, das in den Wechseljahren ist, ja.”
[Aus Folge 35 ("Schwester, Freund und prima Kerl") der Serie M*A*S*H, einer der genialsten Medizinserien aller Zeiten. 1973.]
“Des Übels Wurzel ist oft die Radikalisierung.”
[In einer meiner Klausuren im Gemeinschaftskunde-Leistungskurs vor über 20 Jahren geschrieben und bis heute leider nicht widerlegt.]
Gerne, wirklich zu gerne hätte ich mich diesbezüglich eines Besseren belehren lassen. Aber immer wieder stoßen wir auf Radikalisierungen: Gesellschaftlich, politisch und religiös. Vor keinem Bereich macht sie halt, nichts und niemand wird verschont. Bauernfängerei, falsche Versprechungen und Hoffnungen, oft basierend auf Feindbildern, Intoleranz und der falschen Auslegung von Tatsachen.
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. (Vorher geht alles andere über den Jordan*.)
* Sollte Ihnen der Begriff Jordan in irgendeiner Form widerstreben, so ersetzen Sie ihn doch bitte durch den Namen eines Flusses Ihrer Wahl. Hier ein paar Vorschläge: Spree, Elbe, Aller, Weser, Mississippi, Lopau, Amazonas, Dnjepr, Tejo, Yukon, Ganges, Mekong, Wandse, Indigirka, Niagara, Sambesi… Was immer Sie auch wählen mögen, die Tatsache bleibt: Es geht den Bach runter. Auch die breiten und langen.
“Love means never having to say you’re sorry.”
(“Liebe bedeutet, niemals um Verzeihung bitten zu müssen.”)
[Ali McGraw in der Rolle der Jennifer Cavilleri-Barrett. Love Story, 1970]
“Sie Mauerblümchen. Sie werden das bereuen, ich werde Sie fertig machen.”
[Lech Kaczyński, polnischer Präsident, im Oktober 2008 nach einem für ihn nicht angenehmen, kritischen Interview zur Journalistin Monika Olejnik]
Eine Anmerkung: Kaczynski, der mit seinen (unter anderem) schwulenfeindlichen Entscheidungen für reichlich Unmut in Europa gesorgt hat, spielte zusammen mit seinem Zwillingsbruder Jarosław 1962 die Hauptrollen (Placek und Jacek) in dem polnischen Kinderfilm O dwóch takich, co ukradli ksieżyc* (“Von Zweien, die den Mond stahlen”), einer Verfilmung des gleichnamigen Romans von Kornel Makuszyński aus dem Jahr 1928.
Man ist ja bezüglich der Entwendung fremden Eigentums von jenseits der Oder einiges gewohnt, zumindest wird dieses Vorurteil liebevoll gehegt und gepflegt (“Morgens, halb 10 in Polen: Wo ist mein Knoppers?”), aber musste es gleich der Mond sein?
Und noch eine Anmerkung: Gegner der Politik bezeichnen diese als „Kaczismus”. Die beiden Zwillinge werden oft „Erpel” genannt; der Nachname leitet sich vom polnischen Wort für Ente, Kaczka, ab.
* ich weiß, unter dem e fehlt noch so ein Häkchen, aber das kann nicht angezeigt werden.
“Wenn du bei der Aufnahme des Bildes nichts empfindest, wirst du auch keinen anderen dazu bewegen können, etwas für dein Bild zu empfinden.”
[Eigene Erkenntnis nach fast 30 Jahren mit einer Kamera in der Hand]















