Artikel-Schlagworte: „WP-Steckbares“
Teil 4a
der Serie über die Plugins und Widgets in diesem Blog
Letzlich ist das hier kein vollständiger Teil der Serie, sondern eine Ergänzung.
Im 4. Teil ging es unter anderem um Tweet This, ein an und für sich schönes Plugin für Twitter, aber eben auch Social Bookmark-Dienste (Plurk, Buzz, Delicious, Digg, Ping, Reddit, Stumble). Zahlreiche Konfigurationsoptionen und eine Auswahl schicker Buttons rundeten den ersten positiven Gesamteindruck ab. Leider blieb die Fehlermeldung
Warning: Invalid argument supplied for foreach() in /home/web160/klem08/ftproot/www.klemmchen.de/wp/wp-content/plugins/tweet-this/tweet-this.php on line 358.
Eine Antwort auf entsprechende Anfragen blieb aus, deshalb habe ich das getan, was auch die anderen getan haben: Ich habe das Plugin deaktiviert. Nun musste eine Alternative her.
Twit This: Kümmert sich nur uns ausschließlich um’s Gezwitscher. Es gibt ein Plugin, aber auch händisch einzufügenden Code:
<!-- Begin TwitThis (http://twitthis.com/) -->
<script type="text/javascript" src="http://s3.chuug.com/chuug.twitthis.scripts/twitthis.js"></script>
<script type="text/javascript">
<!--
document.write('<a href="javascript:;" onclick="TwitThis.pop();"><img src="http://s3.chuug.com/chuug.twitthis.resources/twitthis_grey_72x22.gif" alt="TwitThis" style="border:none;" /></a>');
//-->
</script>
<!-- /End -->
Ich habe mich für die Code-Variante entschieden, weil sie Anpassungen an das Design ermöglicht, ohne im Plugin herumpulen zu müssen. So konnte ich die .gif-Datei durch eine selbst erstellte .png-Datei ersetzen, und auch die Kontrolle, an welcher Stelle des Loops der Knopf erscheinen soll, ist auf diese Art gegeben.
del.icio.us Bookmark This: Da ich aber auch einen Delicious-Button haben wollte, musste ein weiteres Plugin her. Ist schon etwas älter, aber prinzipiell sogar XHTML-valide. Hiermit
<?php dbt_the_LinkTag("Bookmark on del.icio.us"); ?>
kann die Anzeige des Buttons innerhalb des Loops erfolgen, und ich konnte einen Button direkt neben dem für Twitter anbringen. Ich fügte statt des Textlinks ein Bild ein, aber das hätte ich auch einfacher haben können. (Es empfiehlt sich, immer mal die readme-Dateien zu lesen.
) Dort finden sich zahlreiche Hinweise, wie man Anzeige und Platzierung verändern kann. Mit diesem Code
<?php dbt_the_LinkTag("<img src='http://www.klemmchen.de/wp/wp-content/themes/environment/images/tt-delicious-micro4.png' alt='add to delicious' />","delicious"); ?>
wird unter dem Post ein Bild eingefügt, welches auch wieder frei wählbar ist. Allerdings sollten XHTML-Liebhaber dem in der Liesmich-Datei vorgeschlagenen Codeschnippsel mindestens noch ein alt=""-Tag hinzufügen, sonst beschwert sich der Validator.
Beide Lösungen funktionieren gut! Trotzdem möchte ich anmerken: Die Tweet This-Variante wäre einfacher, wenn sie denn ohne Fehlermeldung auskommen würde.
Teil 4
der Serie über die Plugins und Widgets in diesem Blog
Über Ostern eine kleine Pause vom Steckbaren und den Mätzchen, aber nun geht es weiter. Dies ist der 4. Teil der kleinen Serie über die Widgets und Plugins in diesem Blog. Vorangegangene Teile:
- Teil 1: Akismet, ExecPHP und All-in-one-SEO-Pack
- Teil 2: AddQuicktag, Google XML Sitemap und Landing Sites
- Teil 3: Flickr Badge Widget, Flickr Tag, Do Follow und Antispam Bee
042-clean-umlauts:
Ich weiß nicht, wie es Ihnen so geht, wenn Sie einen Artikel fertig haben. Ich für meinen Teil veröffentliche ihn, korrigiere eventuelle Schreib- oder Designfehler (was nicht so oft vorkommt) — c’est ça! Die URL im Kopf schaue ich mir nicht mehr an. Ein fataler Fehler! Ich wurde auf die fehlenden Umlaute aufmerksam gemacht, bei Cindy auf der Blogwiese wurde das Plugin auch als wichtig erwähnt — nur hatte ich vergessen, nach einem Test des Themes ohne Plugins und Widgets genau dieses, für deutschsprachige Blogger elementare Plugin zu reaktivieren. (Alter? Hirnfraß? Cerebrale Insuffizienz? Präsenile Demenz?) Ein Fauxpas!
Ich habe es jetzt, wo man mich quasi mit der Nase darauf gestoßen hat, selbstredend umgehend nachgeholt. Es ist wieder aktiv, und es versieht seinen Dienst wie üblich ausgezeichnet.
Twitter makes the world go round! Politiker tun es, Schauspieler auch, die Nachrichtensender dürfen nicht fehlen — man kann über Sinn und Unsinn des Gezwitschers sicherlich geteilter Meinung sein, aber Twitter ist inzwischen eine Macht, da beißt keine Maus den Faden ab. Daher können einige Plugins sicherlich nicht schaden. Cindy (ja, immer wieder Cindy!) hat da bei Sascha (assbach.de) was ausgegraben, und wenn sie es für gut befindet, dann wird es das auch sein. Ich als relativer Twitter-Novize nehme diese Hinweise gerne mit. Als da wären:
Tweet This: Aktuell in der Version 1.3.9. Fügt dem Blog die Möglichkeit hinzu, Einträge in die Welt zu zwitschern. Einmal gedrückt, und schon weiß die Twitter-Gemeinde von der Existenz des Artikels. Es gibt, passend dazu, noch richtig schöne frei herunterladbare Twitter this- Buttons. Im Dashboard unter Einstellungen kann man am Plugin schrauben, bis es einem gefällt: Button-Auswahl, Linktext, PopUp-Text, URL-Service zum Verkürzen der Internet-Adresse… weiß der Gilb! Für Twitterer nützlich, jedoch nicht lebensnotwendig.
Der Wert des Plugins wird erheblich gesteigert, weil auch Links zu Social Bookmark-Diensten wie del.icio.us anzeig- und konfigurierbar sind. Allerdings auch hier ein, zwei Hinweise: Wer auf sauberen XHTML-Code und die entsprechende Validierung Wert legt, sollte unbedingt zur neuesten Version (derzeit 1.3.9) greifen — der Autor selbst hat eingestanden, in den Vorgängerversionen diesbezüglich etwas unachtsam gewesen zu sein.
Und noch ein warnender Hinweis: Auf einigen zahlreichen Blogs ruft das Plugin unerwartete Fehlermeldungen hervor, so etwas wie
Warning: Invalid argument supplied for foreach() in /home/web160/klem08/ftproot/www.klemmchen.de/wp/wp-content/plugins/tweet-this/tweet-this.php on line 358.
Viele Kommentare beschäftigen sich damit, eine befriedigende Antwort steht noch aus. Habe selbst just gestern entsprechend gepostet.
Das andere von Cindy vorgeschlagene Plugin (tweedback) habe ich jetzt noch nicht installiert und gestestet, aber ich wollte schon mal auf dessen Existenz hinweisen.
And now for something completely different:
Reveal IDs for WP Admin:
Früher, in einer Zeit, als ich noch in der Blog-Kreisklasse mein Unwesen trieb und auch noch nicht auf WordPress gesetzt hatte, konnten bestimmte Artikel, Seiten, Kategorien usw. über ihre jeweilige ID von der Anzeige ausgeschlossen oder extra für bestimmte Anzeigen ausgewählt werden. Alles, was unter WordPress gespeichert wird, erhält nämlich eine solche Identifikationsnummer. Aus einem — vielen Bloggern nicht ersichtlichen — Grund wurde die Anzeige der ID im Dashboard abgeschafft. Auch die neueste Version von WordPress (2.7.1) hält sich diesbezüglich bedeckt. Mit diesem Plugin jedoch bleiben die IDs nicht länger im Verborgenen. Zumindest der Blogger selbst kann im Admin-Bereich die IDs einsehen — und natürlich auch wieder nutzen. Gut und wichtig, wenn man nicht nur einfach schreiben, hochladen und einstellen, sondern an verscchiedenen Stellen des Blogs unterschiedliche Ausgaben erzeugen möchte. (Mal sehen, was WordPress 2.8 in dieser Hinsicht zu bieten hat; vielleicht hat sich das Plugin ja dann auch erledigt!)
StatPress:
Echtzeit-Statistik für Blogs. Zeigt an, von wo Besucher gekommen, welche Artikel sie gelesen und welche Browser und Betriebssysteme sie benutzt haben. Wenn Ihnen Wohl und Wehe des Blogs nicht völlig egal sind, können Sie hier wichtige Informationen erhalten. Sollten Sie sich installieren. Aber Achtung! Vergessen Sie nicht, die Datenbank regelmäßig zu löschen. Die schwillt sonst auf eine nicht unerhebliche Größe an.
So, weil nun gleich die Schule aus und das Wetter phantastisch gut ist, sei dieser Eintrag damit beendet.
Teil 3
der Serie über die Plugins und Widgets in diesem Blog
Dies ist der 3. Teil der kleinen Serie über die Widgets und Plugins in diesem Blog. Teil 1 behandelte Akismet, ExecPHP und All-in-one-SEO-Pack, Teil 2 AddQuicktag und Google XML Sitemap und Landing Sites.
Flickr Badge Widget:
Mit diesem Widget können Sie Fotos von Flickr als animierte Miniaturen in der Seitenleiste darstellen. Sie brauchen dafür Ihre Flickr-ID.
Haben Sie die gerade weder zur Hand noch im Kopf, hilft Ihnen diese Adresse (idGettr – Find your Flickr ID). Wie für reine Sidebar-Widgets üblich, nehmen Sie die Einstellungen direkt, nachdem sie das Widget in die entsprechende Seitenleiste gezogen haben, vor; im Optionsfenster können Sie die Größe und Verhalten der Vorschaubilder, eventuelle Schlüsselwörter sowie die Anzahl der Reihen und Spalten festlegen.
Ganz oben in der linken Seiten-(bzw. Fuß-) Leiste können Sie Flickr Badge Widget in Aktion sehen.
Flickr Tag:
Auch dieses Plugin kümmert sich, wie der Name bereits andeutet, um Flickr-Bilder, genauer: Um deren Anzeige in den einzelnen Einträgen. Dem Kopf des Editors wird ein neues Symbol im Flickr-Design hinzugefügt (zwei unterschiedlich gefärbte Kreise, die rechts neben “hochladen/einfügen” erscheinen; vgl. Abbildung des HTML-Editors in Teil 2). Beim Klick darauf öffnet sich ein PopUp-Fenster, wo die einzufügende Bilddatei (oder ein Set von Bildern) festlegen können. Auch persönliche Favoriten anderer Benutzer sind einfügbar.
DoFollow:
Eine simple Methode, dem NoFollow von WordPress entgegenzuwirken. Was ist NoFollow? Dazu einige Links (hier, hier). Den WordPress-Entwicklern ging es in erster Linie wohl um die Abwehr von Spam, aber dagegen helfen Filter (wie Akismet, vgl. Teil 1 der Serie oder Antispam Bee, siehe unten) sowie die Moderation von Kommentaren, entweder schon vor deren Veröffentlichung oder im Anschluss. Das No Follow-Attribut ist definitiv nicht (mehr) notwendig, aber es lässt sich nirgends im Dashboard von WordPress abstellen. No Follow steht einer der Grundideen des Netzes, sich miteinander zu verbinden, dimetral entgegen! Und No Follow ist unfair.
Dieses Plug-In verschafft Abhilfe. Einfach bei “I summon one kimm”, der Seite des Autors, die Datei dofollow.php herunterladen und ins Plug-In-Verzeichnis schieben, aktivieren und die Einstellungen vornehmen.
Aber Achtung! Es wurde an verschiedenen Stellen über Inkompatibilitäten mit WordPress 2.7.1 berichtet. Daher unbedingt die neueste Version 4.0 verwenden.
Antispam Bee:
Beim Schreiben des Artikels No1. begann ich, mir über die eingesetzten Plug-Ins und Widgets genauer Gedanken zu machen. Ich wollte sie nicht einfach nur hier listen, sondern auch Hintergrund und Einstellungen beleuchten. Über die rechtliche Problematik beim Einsatz von Akismet bin ich im Zuge der Recherche erst gestolpert, stieß aber gleichzeitig immer wieder auf Antispam Bee als Alternative. Es läuft erst kurze Zeit, daher steht eine Bewertung noch aus. Erfahrungen von anderen Bloggern sind aber durchweg positiv.
Ergänzung 15.4.09: Antispam Bee funktioniert ganz hervorragend und filtert zuverlässig Spam heraus!
Die Smilies. Und die Farbe Grün ganz allgemein.
Draußen sprießt und keimt es allerorten, die Bäume tragen zarte Knospen, die Vögelein sind im Liebestaumel (eine Ente brütet gerade auf unserem Balkon, wie in jedem Jahr) — die Welt ist grün. Definitiv grün. (Das sogenannte Früh links erwachen hat begonnen.)
Grün ist hier im Blog ja auch stark vertreten. Fehlten nur noch grüne Smilies. Und wissen Sie was? Ich habe welche entdeckt. Und zwar hier: GreenSmilies als WordPress-Plugin (beta). Ich danke herzlichst!
Die vollständige Referenz der Smilies folgt. Soll ich gleich mal zum Abschied einen der grünen Kameraden ins Rennenn schicken? Na dann: Weil ich mich freue, grüne Smilies gefunden zu haben…
In Teil 1 wurden Akismet, ExecPHP und All-in-one-SEO-Pack vorgestellt. Auch die, die nun folgen, halte ich inzwischen für unverzichtbar.
Teil 2
des Ausflugs in die Welt der Plugins und Widgets in diesem Blog
AddQuicktag:
Tags sind “Etiketten”, “Kennzeichnungen”, “Plaketten”, aber eben auch im technischen Sinne “Bezeichnungsschilder”. Und bei WordPress? Da sind es sogenannte Template- bzw. Vorlagenbefehle, vorgegebene Anweisungen, die dem Blog sagen, was er zu tun hat. (Im Übrigen gilt das auch für andere Programmiersprachen wie HTML, CSS, Java…)
AddQuicktag macht seinem Namen (frei übersetzt: HinzufügeSchnelle Befehle) alle Ehre und fügt dem Artikel-/Seiteneditor Befehle hinzu. Ist also etwas für 1. Schreibfaule und 2. Schnell-Blogger und 3. Menschen mit Erinnerungslücken. Nachdem man das Plugin installiert hat, findet man es im Backend von WordPress, also dem Dashboard, unter “Einstellungen”. Das sieht dann so aus:
Wie zu sehen ist, gibt es Felder für den Namen des Buttons, der in der Leiste des Editors erscheinen wird, sowie die Felder Starttag und Endtag. Der Button “Hochlichtkasten” zum Beispiel gibt dann aus: <div class="highlight-box">, wenn er gedrückt wird, und springt dann um auf den Endtag </div>, der den Befehl abschließt. Das Ergebnis dieser Aktion können Sie oben sehen: Die grüne Box mit braunem Rand, die gleich ins Auge fällt, wurde in der style.css des Themes entsprechend definiert (Farbe, Rand, Schrifttyp und -farbe, Ausrichtung) und wird mit diesem Befehl in den Artikel eingefügt. So kann man Allerweltsbefehle, die einem im Editor fehlen, hinzufügen, aber eben auch eigene Kreationen, die WordPress ja von Haus aus garnicht kennen kann. Über den Button “LinkIcon” zum Beispiel erstelle ich die Sprungziele mit den kleinen grünen Sternen davor — dass ich das so mache, konnte WordPress ja im Auslieferungszustand nicht wissen.
Sehr sehr nützlich, dieses Plug-In. Der HTML-Editor dieses Themes stellt sich derzeit übrigens so dar:
Google XML Sitemaps:
Ein Plug-In, dass sich nicht im Frontend (also dem Ende, dass Ihre Benutzer sehen werden) zeigt. Es dient, ähnlich wie das All-in-one-SEO-Pack, dem Auffinden Ihres Blogs nebst den einzelnen Einträgen und Seiten. Im Dashboard finden Sie unter “Einstellungen” den Punkt “XML-Sitemap”. Dort sind die Konfigurationen vorzunehmen. Das Plug-In aktualisiert sich dann regelmäßig und sendet die Daten an Suchmaschinen wie Google und stellt den fleißigen Spährobotern Informationen über Ihre Seite zur Verfügung.
Landing Sites:
Viele Ihrer Besucher flatern Ihnen via Suchmaschine ins Haus. Es werden bestimmte Begriffe gesucht, einer Ihrer Artikel oder eine Seite passen ins Schema der Suche, und die User lesen nach. Und dann? Zwitschern sie wieder von dannen, denn sie haben ja gefunden, was Sie suchten. So verschenken Sie (also Sie als Blogger) potentielle Leserschaft. Es sei denn, Sie bieten Ihren Besuchern etwas Interessantes an, indem Sie Landing Sites installieren. Ein Fitzelchen von Code ist Ihrer single.php
hinzuzufügen; diese Datei regelt das Erscheinungsbild Ihrer Artikel-Einzelansicht. In dieser werden der via Suche einfliegenden Leserschar plötzlich wie von Geisterhand möglicherweise relevante Titel aus Ihrem Repertoire präsentiert. Blättert der Besucher allerdings manuell in Ihrem Angebot herum, sieht er das nicht. Sie können es ja mal testen: Geben Sie z.B. bei Google die Begriffe “black weekend gebildet” ein — gleich der erste Eintrag sollte ein Volltreffer sein. Dann klicken Sie den an, und Sie landen (daher auch Landings Sites) direkt beim Artikel. Dort finden Sie dann am Fuß des Eintrags diese Box:
Sie sehen Artikel, die vielleicht auch interessant sein könnten für die Hereingeflogenen. Und um den Unterschied zu sehen: Klicken Sie hier, landen Sie zwar auch direkt dort, aber die Box ist kleiner, der “Landungstext” fehlt und bietet dann nur die von mir vorgegebenen Links zur Startseite, zum RSS-Feed und zum Impressum an. Wie Sie das gestalten und wo Sie den Text gerne sehen wollen, bleibt weitgehend Ihrer Phantasie überlassen, solange Sie die single.php wählen.
Dies war Teil 2 der Plug-In-Serie. Wenn Sie mögen, dann bestellen Sie sich doch den RSS-Feed, denn die kleine Serie wird fortgesetzt. Es gibt einfach ziemlich viele gute und nützliche Helferlein für WordPress.
Plug-Ins, diese sehr sehr nützlichen kleinen Dinger. Für die Seitenleiste werden die kleinen Zusatzprogramme auch Widgets genannt. (Letztlich sind sie nicht sehr viel anders, von der Funktion her sind es auch relativ kleine Code-Abschnitte, die halt bequem und GAI*-sicher in der Seitenleiste untergebracht werden; dafür muss nicht extra im Quelltext des Themes herumgepult werden. Schließlich ist Pulen im Code nicht jedermanns Sache.)
Einige Plugins haben eigene Widgets an Bord, um etwas in der Seitenleiste ausgeben zu können. Dazu ein Beispiel: Das Plugin “StatPress” erfasst unter anderem, welche Seiten wie oft besucht wurden. Über ein Widget in der Seitenleiste kann der bloggende Mensch dann beispielsweise diese Ergebnisse veröffentlichen. Ein weiteres Beispiel: Akismet (siehe unten) filtert Spam-Kommentare heraus — in einem Widget kann dann die Anzahl des gefilterten Spams bekannt gegeben werden.
Plugins oder Widgets machen das Leben eines Bloggers mit WordPress erheblich leichter. Der Funktionsumfang des Blogs wird (je nach gewählten Plugins teilweise oder ganz erheblich) erweitert. Viele dieser Add-Ons funktionieren “out of the box”, wie der Franzose sagt, also “direkt aus der Kiste”. Bei einigen muss ein wenig Hand angelegt werden, aber die Urheber solcher Schnippsel geben darüber meist recht detailliert Auskunft.
Es gibt viele Blogger, die ihre Erfahrungen mit Plugins und Widgets gerne weitergeben. Hier mal ein paar Beispiele, quasi als Inspiration und Warm-Up:
- Top Ten WordPress-Plugins 2008 (bei Oberlehrer)
- Wichtige Plugins (bei Cindy auf der Blogwiese)
- Die beliebtesten WordPress-Plugins in der deutschsprachigen Blogosphäre (bei Software Guide)
Teil 1
der Plugins und Widgets auf dieser Seite.
Nicht alles, was existiert, ist für jeden Blog gleichermaßen geeignet. Weder erhebe ich Ansprüche auf Unfehlbarkeit, noch schwelge ich in Absolutheitsphantasien. Ich blogge jetzt ein Vierteljahr mit WordPress (vorher habe ich mit BetaBlogger gearbeitet). Ich bin noch immer begeistert von den Möglichkeiten dieser Plattform. Und nachdem ich endlich mein Theme “environment” so habe, wie ich mir das vorgestellt habe, geht es jetzt verstärkt ans Feintuning mit Plugins und Widgets**.
Was ich für unabdingbar erachte
Akismet:
Einer der effektivsten Spamfilter überhaupt. Hat hier schon reichlich Spam rausgefischt. Aber: Der rechtliche Rahmen des Einsatzes scheint in Deutschland unsicher zu sein. Das Problem: Es werden, damit die guten Kommentare ins Töpfchen kommen, die schlechten aber ins Spam-Nirvana geschickt werden können, Daten an einen Server in den USA geschickt. Dieser gleicht bestimmte Parameter ab, speichert diese, aber der Akismet-Benutzer hat darauf keinen Einfluss und weiß auch nicht genau, was wie lange warum gespeichert wird. (Details bei Datenwachschutzblog.) Aus meine rErfahrung mit dem Plugin kann ich aber sagen, dass es sehr zuverlässig filtert und einem Kommentare wie diesen effektiv vom Hals hält. Bei allen rechtlichen Bedenken: Ich verwende ihn weiterhin, werde aber einen deutlichen Hinweis auf den Datenschutz setzen.
All-in-one-SEO Pack:
SEO — das Kürzel steht für Search Engine Optimization, also Suchmaschinenoptimierung. Mal Hand aufs Herz: Wer etwas in seinem Blog veröffentlicht, möchte auch gelesen werden. (Wahlweise gehört oder gesehen, wenn es sich um Podcasts, Musik oder Bilder handelt.) Zwei Besucher am Tag machen den Blogger-Kohl nicht fett. Da hilft so ein Plugin, dass einem weitgehend die Arbeit abnimmt, schon echt weiter. Man kann aber, wenn gewünscht, gehörig an der Optimierungsschraube des Optimierungstools drehen. Wobei Kenntnisse der englischen Sprache dafür unabdingbar sind.
Exec-PHP:
PHP ist quasi der Motor aller dynamischen Webinhalte. Wie jeder, der lesen kann, unschwer wird erkennen können, besteht so ein WordPress-Theme zu einem Großteil aus .php-Dateien, flankiert von .css, also Cascading styling sheets, welches den Design-Ton angibt. Will man nun ein Fitzelchen PHP in Artikel und/oder die Seitenleiste einbauen, so wird man ohne Exec-PHP kläglich schietern scheitern: Da verweigert WordPress in der Standardversion jedwede Zusammenarbeit. Mit diesem Plugin aber ist das einfach: PHP-Code schnappen, einfügen — und schon läuft die Geschichte. Die einfachen kleinen Text-Widgets werden plötzlich zu mächtigen Werkzeugen.

Warnung bei installiertem ExecPHP im Kopf des Editors
Aber Vorsicht: WordPress hat ja auch diesen WYSIWYG***-Editor. Soll beim Schreiben helfen, die Struktur und das spätere Aussehen des Eintrags zu erfassen. Für PHP-Code jedoch ist dieser Editor sehr gefährlich. Aber sind wir mal ehrlich: Sah Ihr Artikel jemals nach der Veröffentlichung so aus wie im Editor? Nein? Na, dann brauchen wir ihn wohl auch nicht.
Er kann dem ungeübten Anwender sicherlich eine gewisse Hilfe sein, die ungefähre Struktur zu erfassen, aber er ist entbehrlich. Für dieses Plugin ist er sogar tödlich, zumindest für den PHP-Code. Der ist dann ratz, fatz weg, wenn man einen Artikel aus der WYSIWYG-Oberfläche (die bei WordPress “grafisch” heißt) heraus speichert. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass man durchaus zwischenzeitlich mal in die grafische Ansicht wechseln kann, wenn man nur nicht vergisst, vor dem Speichern in den HTML-Editor zurückzukehren — manche Schaltflächen (zum Beispiel die für Unterstreichungen) gibt es im HTML-Editor nicht.
Das mit den fehlenden Schaltflächen kann man aber abstellen — mit dem Plugin AddQuicktag, mit welchem es im nächsten Teil weiter geht.
Ein abschließender persönlicher Dank geht an Cindy, dass sie mir beim Suchen geholfen hat: Auf die Idee, in der Suchmaske der blogwiese mal den Namen des Plugins, welches sie verwendet, ich suchte, aber immer nur in der falschen Version in die Finger bekam, einzugeben, bin ich mit meinem Brausekopf nicht gekommen.
* GAI = Größter anzunehmender Idiotenanwender.
** Widget wird, LEO folgend, übrigens mit “Dingsbums”, “Mätzchen” oder “Vorrichtung” übersetzt. Auch nicht aussagekräftiger als die englische Bezeichnung. Bezeichnenderweise war der erste (Unter-)Titel meines Blogs “kunstgriff bloggt fotos und andere mätzchen”. “Andere Mätzchen” hat sich bis heute auch als Kategorie-Synonym für “Verschiedenes” erhalten.
*** WYSIWYG: Steht für “What you see is what you get”. Frei übersetzt: Guckste schon beim Schreiben, wie’s später aussieht.


















