Archiv für die Kategorie „Fundbüro“
Die WIRKLICHEN Galerie des Photographen
Wenn Sie ein bekannt geben, bitte zu irgendwelchen 3, indem sie unten die Codes hier verwenden, um jeder zu halten motiviert, nehmen die Kerle schätzen das Stellung, wenn Sie so tun!
[aus den Regeln einer Foto-Gruppe bei Flickr]
Was will der Dichter uns damit sagen?
Warum, werden sich einige fragen? WARUM DIES?
Masti aus Bagdeburg mit seinem Bagdeblog… verdammt, was schreibe ich hier eigentlich? ….ein neuer Anlauf, schnell: Basti aus Magdeburg hat einfach ein lesenswertes Blog mit dem formvollendetenNamen Magedeblog, ich lese es heimlich, weil mich die Thematiken oft beschämen, genant wie ich nun mal bin, freue mich aber diebisch über seine durchgeknallte gut gemischte Themenauswahl. Nun ist es an der Zeit, Farbe zu bekennen; die nötige Kraft habe ich durch die Anonymen Madeblogger (AM) bekommen.
Ich bin Jörg, und ich bin anonymer Magdeblogger.
Jetzt ist es raus, ich bin irgendwie erleichtert. Es ist, als hätte jemand Rainer Calmund von meiner Seele genommen.
Aber da Sie jetzt ohnehin alle Bescheid wissen, kann ich auch detailliert berichten. Basti möchte via Beeinflussung der weiblichen Fruchtbarkeit die Staatsverschuldung sinken lassen, hat tolle Vorschläge zur nahezu kostenfreien sensiblen und auditiven Befriedigung, und, ja, sehr schockierend, zeigt Bflanzen, Busen und Balkone (ne, echt jetzt, ein echtes TittenBrustbild!). Ach ja, Hundebilder unter echt richtig kurzen, griffigen Überschriften, Berichte von Attacken auf NPD-Fahrzeuge und wirklich neueste Neuigkeiten aus dem Tierreich sind auch dabei– die Themenflut bei Basti aus Magdeburg nimmt kein Ende. Er hat sogar Leib und Leben riskiert, um im Selbstversuch den besten McFlurry ausfindig zu machen: Das ist investigative Feldforschung at its best.
Zuweilen überfordert er mich ein wenig mit der unorthodoxen Syntax, das gebe ich unumwunden zu, aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Deshalb ist Mastis Bagdeblog… Blastis Bagdemog… also, deshalb ist der jetzt hier in der Blogrolle.
…dann kann man unter Umständen Sinnvolles erwarten.
Ich war mal wieder bei Grünfrieden unterwegs. Suchte einen Artikel — der nicht gefunden werden konnte. Jeder gute Netzauftritt hat für solche Fälle eine “Error 404“-Seite, die es mal mehr, mal weniger gut schafft, Menschen im eigenen Auftritt zu halten. (Ein zumindest lustiges Beispiel mal hier.)
Die Greenpeace-Fehlerseite bietet Interaktion, und sie bietet zudem mögliche Gründe dafür, warum man hier gelandet ist, die perfekt zur Identität und zum Anliegen der Umweltschützer passen. Ich habe mir erlaubt, einen Screenshot zu machen und hier zu präsentieren.
Viele Menschen nehmen Drogen. Irgendwie hat jeder seine ganz persönlichen Rauschmittel — einige sind völlig legal (Kaffee, Zigaretten, Bloggen), andere sind zwar legal, machen aber dick (Produkte amerikanischer Fastfood-Ketten, Schokolade!). Das Leben ist auch viel zu öde ohne Endorphine. Interessant, was die Amerikaner so konsumieren — eine schick aufgemachte Grafik zeigt, in welchen Landesteilen welche Drogen geworfen, geraucht oder auf andere Weise dem Körper zugeführt werden. Im weitesten Sinne geht es hier um illegale Drogen (Medikamente, Marihuana, Heroin, Kokain). Alkohol fehlt — wie so oft in solchen Aufstellungen. Als Quelle ist das US-Justizministerium angegeben.
Alleine schon die grafische Umsetzung ist einen Besuch wert.
Interessant in diesem Zusammenhang ist auch die Tatsache, dass Drogenkonsum im Abwasser nachgewiesen werden kann. Dazu einige Links:
Spuren im Abwasser: US-Bürger koksen meist am Wochenende
Gut, der Film, den ich ausgegraben habe, schluckt 23 Minuten Lebenszeit. Aber der Neuro-Wissenschaftler Michael Merzenich präsentiert Forschungsergebnisse über unglaubliche Kräfte des Gehirns, die allemal 23 Minuten Lebenszeit wert sind.
Das Gehirn hat unglaubliche Fähigkeiten, die man sowohl für verletzte Gehirne als auch zur Förderung der Hirnleistung nutzen kann. Das Gehirn kann sich selbst aktiv neu verdrahten, ist anpassungsfähig und reagiert auf wechselnde Situationen und Anforderungen. Diese Plastizität kann genutzt werden, um verlorene Funktionen wieder herzustellen und vorhandene Fähigkeiten auszubauen.
Der Vortrag vom Februar 2009 ist zwar auf Englisch, aber IMHO gut verständlich.
[Quelle]
Manchmal ist das so: Man liest etwas, es berührt, unterhält, regt auf, regt zum Nachdenken an. Wie auch immer: Es wäre zu schade, nicht beachtet zu werden. Deshalb an dieser Stelle ein paar Fundstücke:
Can’t we now agree torture is illegal and ineffective? | Immer wieder versuchen sich die Folterer im Dienst der USA mit Ausflüchten zwischen “effektiv” und “legal” aus der Affäre zu ziehen. Jay McDonough hat diese leidige Diskussion satt — wie sicherlich viele.
The economic value of honeybees | Wir wissen es eigentlich seit dem “Bee Movie”: Bienen machen, dass die Welt sich dreht. Tatsächlich kann man sich an fünf Fingern abzählen, welche Kreisläufe unterbrochen würden, gäbe es die nach den Gesetzen der Physik eigentlich nicht flugfähigen Insekten nicht. Hier wird ein Blick auf den öknomischen Wert der Bienen geworfen.
The Surprising Consequences of Sleep Deprivation | Schlafen ist gesund — fragen Sie mal meine Frau. (“Ich leg’ mich mal ‘ne Viertelstunde hin.”) Schlafentzug und -mangel hingegen haben durchaus weitreichende Konsequenzen, auf jeden weitreichender als die, dass man schlicht und ergreifend müde ist.
3 Underrated Musicians and Bands | Sie machen auch Musik, nachweislich gute sogar, und kein Schwein kennt Sie? Den hier vorgestellten Musikern geht es ähnlich. Allerdings möchte dieser Artikel das ändern. Clutch? Dax Riggs? Porcupine Tree? Sie mögen ehrliche, handgemachte Musik der nicht ganz seichten Art? Dann sollten Sie hier mal kurz reingrätschen — es gibt auch Musikvideos.
Time Travel: Six Reasons Not to Meet Your Mother | Wer glaubt, es ginge immer so zu wie in “Zurück in die Zukunft”, der irrt. Sollten Sie eine Reise in die Vergangenheit anstreben mit dem Ziel, Ihre Mutter zu treffen, so sprechen einige Argumente dagegen. Und genau die finden Sie in diesem Artikel.
Obama: 100 days, 100 ways | Wie Barack Obama die Welt in 100 Tagen Amtszeit verändert hat — 100 Veränderungen aus allen Lebenslagen.
The Judgment on Vaccines Is In??? | Jim Carrey stellt hier unter Beweis, dass er nicht nur für dumme Grimassen taugt, sondern durchaus seine Denkwarze zu nutzen weiß: Er macht sich Gedanken über den möglichen Zusammenhang von Impfungen und Autismus und fordert angesichts der unklaren Lage und der vergleichsweise hohen Impfrate unabhängige Studien.
Für manchen mag es von Nachteil sein, dass alle Artikel auf Englisch verfasst sind. Lesenswert sind sie allemal.
Der Tagesspiegel hat eine Fotostrecke mit 21 Bildern des Sony World Photography Award veröffentlicht. Bilder von Profi- und Amateurfotografen aus verschiedenen Bereichen.
Meine Favoriten? Schwierig: Schlecht ist keines der Fotos. Generell mag ich die monochromen Bilder immer wieder gern.
Ich versuch’s mal: Meine Top 6 (ohne Wertung der Plätze 1 bis 6):
Sieger in der Kategorie der Amateur-Fotografen, “Fotokunst – Architektur” – © David Watts
»Aus Liebe zum Spiel: eine Köchin, Putzfrau, Mutter … und offensive Mittelfeldspielerin« — “Aktionspreis” der Jury – © Sarah Ahmad, Amateurfotografin aus Pakistan
Sieger in der Kategorie der Amateurfotografen, “Fotokunst – Konzeptkunst und Bildende Kunst” – © Vladimir Melnik
Sieger in der Kategorie der Profi-Fotografen, “Kommerzielle Fotografie – Werbung” – © Dustin Humphrey
Sieger in der Kategorie der Amateure, “Fotokunst – Porträts” – © Claire Martin
Sieger in der Kategorie der Profifotografen, “Fotojournalismus und Dokumentarfotografie – Zeitgeschehen” – © Wojciech Grzedzinski
Wie fast alles im Leben, ist diese Auswahl ausgesprochen subjektiv. Nachdem ich mich (selbstbeschränkt — niemand stand mit gezückter Waffe vor mir und hat mich in irgendeiner Weise dazu gezwungen!) irgendwie aus dem Bauch heraus auf sechs Bilder festgelegt und den Eintrag hier so weit fertig hatte, blätterte ich die Fotostrecke noch mal durch — und hätte einige andere ebenfalls in den Stand der Top 6 erheben können. Bemerkenswert war für mich: Fünf der sechs Bilder sind monochrome Aufnahmen, alle sechs zeigen Portraits, vier Bilder sind von Amateuren aufgenommen worden, nur zwei von Profifotografen.
Darf ich noch ein siebtes Bild angeben, welches mir ebenfalls immer wieder ins Auge gesprungen ist?
Sieger in der Kategorie der Profifotografen, “Fotokunst – Porträts” – © Roderik Henderson.
Und wieder ein Portrait. Warum ich keine Portraits veröffentliche? Weil ich meine Kinder ungern ins Netz stelle (und wenn, dann von hinten oder als Silhouette), von meiner Frau nur auszugsweise Bilder präsentiere (wie hier oder hier), und meine Familie auch lieber von der Rückseite präsentiere. Nicht etwa, weil die so furchtbar hässlich sind, im Gegenteil, aber einerseits zeige ich nur die Fotos, die freigegeben werden, und andererseits halte ich Portraits weitgehend für Privatsache. Die Veröffentlichung von Street shots, von denen ich einige habe, scheiterte bisher daran, dass ich das Modell nicht zu fassen bekam und somit auch keinen Model release-Vertrag machen konnte.















