Archiv für die Kategorie „Nachtgedanken“
James Bond 007 ist ein waghalsiger Teufelskerl. Mit Skiern durch eine Bobbahn, mit einem bajuwarischen Automobil Hamburg demolieren, einem Flugzeug hinterher fliegen — Grenzen der Physik scheinen aufgehoben zu sein. Bisher 24 mal bestellte der Mann im Geheimdienst Ihrer Majestät Wodka-Martini, 32 mal wurde ihm prophezeit, er müsse nun sterben (ich hätte da auf eine größer Zahl getippt), 75 mal hat der Mann gep… (Sie wissen schon!), und überhaupt sollte man sich vor ihm in Acht nehmen, um nicht flach gelegt zu werden. [Quelle der Zahlen.]
“Casino Royale”, der erste Bond-Roman von Ian Fleming, wurde zwei mal verfilmt. Eine Version, die mit Daniel Craig, gehört zu den besten Bond-Filmen überhaupt. Die andere von 1967 war als Persiflage gedacht, verschliess fünf Regisseure, Peter Sellers und Woody Allen verließen im Streit den Dreh, Zeitplan und Budget wurden erheblich überzogen, im Endeffekt schlidderte der Film nur knapp an einem Desaster vorbei.
Des Bloggers Spam-Alptraum (ja, is’ klar, man scheibt das jetzt mit B, aber das sieht genauso doof aus wie Delfin oder Stopp) ist auch ein Casino. Es wechselt den Namen noch häufiger, als es die Darsteller des Geheimagenten taten, mal kommt es als “Casino 1244417571″ daher, dann wieder als “Casino 1244410320” oder “Casino 1244376282“. Allen gemein ist der sinnige Text der Kommentare — er ist wortgleich mit dem Absender, ergänzt um drei Punkte.
Die Adresse der referenzierten Website ist ziemlich bescheuert und alles andere als vertrauenerweckend: gogole.com/?12444, der Rest folgt dann der Nummer hinter Casino. Die IP ist stets gleich: 89.248.160.248. Um eines klarzustellen: Normalerweise ist mir die IP der Kommentatoren heilig, eine Veröffentlichung käme nicht in Frage. Hier aber mache ich eine Ausnahme. Acht dieser “Casinos” hatte sich mein Blog allein heute reingetreten, AntiSpam Bee hat sie zielsicher herausgepickt und ins Kröpfchen geschoben, aber löschen muss der Blogger sie von Hand. Die genaue Anzahl der Casinos, die bisher die Kommantare zu verseuchen versucht haben, steuert geschätzt auf die 50 zu.
Die Lebenszeit, die man für die Eliminierung solch bescheuerter Einträge verschwenden muss, könnte wesentlich sinnhafter genutzt werden, die Inhalte sind irgendwo zwischen hanebüchen und indolent anzusiedeln. Hinsichtlich der Penetranz jedoch sind die Casino-Schwachsinnigkeiten nicht zu überbieten.
In diesem Sinne…
Der Vorwurf Aktionismus unterstellt betriebsames, unreflektiertes oder zielloses Handeln ohne Konzept, um den Anschein von Untätigkeit oder Überforderung zu vermeiden oder zu vertuschen. Aktionismus kann auch bedeuten, dass viele Projekte diskutiert oder begonnen, aber nicht zu Ende geführt werden. [Quelle]
(Vergleichen Sie zum Thema Aktionismus auch “Lebenslektionen vom “Predator“, Punkt 4: Feuern in den Wald.)

[Das Bild habe ich übrigens bei Achter entwendet. Vielen Dank dafür!]
Es ist zum Mäusemelken. Demnächst darf man vielleicht nichts mehr schreiben. Jedes Foto sollte anwaltlich geprüft werden, bevor es eingestellt wird. Blutsaugende Parasiten mit dem Intellekt eines Toastbrots schreiben knuffige Abmahnungen, und schon ist es vorbei mit dem schönen Allerlei des Internets. Wenn mir jetzt jemand mit dem Argument kommt, Kinderpornographie und rechtsradikale Inhalte seien strafrechtlich relevant: Natürlich sind sie das! Und sie dürfen nicht hingenommen werden. Aber man muss an der richtigen Stelle ansetzen. Aktionismus bedeutet, dass man etwas getan hat, ohne die Sinnhaftigkeit und die Nachhaltigkeit zu überprüfen. Die Gefahr ist da.
Nach Amokläufen wird reflektorisch das Verbot von Gewaltspielen und Gotcha gefordert. Verschärfungen des Wafffenrechts werden diskutiert. Aber die gesellschaftlichen Strukturen, die schulische und Lebenswirklichkeit, die zu solchen Ereignissen führen, bleiben außen vor.
Wenn Piraten vor Somalia ein Schiff nach dem anderen kapern, versucht der Bundesinnenminister, die Kompetenzen der Bundeswehr zu erweitern, und zwar so, dass diese Erweiterungen irgendwann einen Einsatz der Armee im eigenen Land rechtfertigen. Einer der nicht unbedingt geheimen Wünsche des Wolfgang S.
Und gegen Kinderpornographie helfe ein Stoppschild, sagt Ursula v.d.L., die Bundesfamilienministerin. (Klar, als ich jung war, haben uns die Schilder an Baustellen auch ganz konkret davon abgehalten, diese zu betreten. Wir waren NIE auf Baustellen, ich schwör’!) Einigkeit über die Wirksamkeit solcher Maßnahmen sieht anders aus. Es gilt, den Anbietern solcher Inhalte Feuer unterm Arsch zu machen. Nachweislichen Konsumenten natürlich auch. Man muss an die Wurzel des Übels, und da kommt man mit Stoppschildern nicht hin.
Stellen Sie sich vor, Sie suchen etwas über eine Suchmaschine — und landen unbedarft und unbeabsichtigt auf einer Seite mit verbotenen Inhalten. Da wollten Sie nicht hin, und Sie wollen auch möglichst schnell wieder weg, aber Ihre IP wurde in diesem Zusammenhang erfasst und gespeichert. Und schon beginnen die Mühlen zu mahlen…
Welche Hirnrissigkeiten Eskapaden auf uns als Internet-Nutzer zukommen, können Sie hier nachlesen: Rettet das Internet. Und um es hier gleich noch einmal zu sagen: Stünde es in meiner Macht, gäbe es kinderpornographische, rechtsradikale und andere verbotenen Inhalte nicht. Aber bitte, solche Bemühungen dürfen nicht auf dem Rücken aller Netznutzer ausgetragen werden. Sonst sind wir bald alle illegal.
Berlin steht vor einer richtungsweisenden Wahl: Bisher gibt es Ethik als Pflichtfach (Chapeaux dafür!), daneben Religion als freiwillig wählbares Angebot. Eine Initiative “Pro Reli” möchte das ändern; geht es nach ihr, soll zukünftig Ethik oder Religion auf dem Stundenplan stehen.
Herrschaftszeiten, kaum hat ein Bundesland mal etwas eingeführt, das Sinn ergibt*, da wird schon wieder daran gerüttelt. Ich kaue das jetzt hier nicht alles wider, sondern verweise auf den mit zahlreichen Quellen versehenen Artikel von Achter. Dort hat sich auch eine rege Diskussion im Kommentarbereich ergeben, an der ich nicht gänzlich unbeteiligt war. “Wir sind alle keine Berliner“, aber das Interesse an so einer Entscheidung ist offenkundig länderübergreifend.
Was aber ist eigentlich Ethik?
Der Begriff stammt aus dem Altgriechischen: „das sittliche (Verständnis)“, „gewohnter Sitz; Gewohnheit, Sitte, Brauch; Charakter, Sinnesart“ [Quelle: Wiki].
Ethik gehört zum philosophischen Bereich. Hauptsächlich geht es um Moral. Aber nein, wenn ein Fußball-Lehrer mal wieder betont, die Mannschaft habe Moral gezeigt, dann muss sie nicht gleichzeitig ehtisch einwandfrei daher kommen. Und doch gibt es eine Parallele zum Fußball: Ethik findet auf dem Platz statt: Die praktische Umsetzung von Philosophie in Form von Rechts-, Staats-, Sozialphilosophie — wie handeln wir? Welche Konsequenzen hat unser Tun? (Die Theoretiker der klassischen Philosophie hingegen befassen sich mit der Meta-Ebene, also der Ebene dahinter, quasi eine Art Blick hinter die Kulissen: Erkenntnis, Logik, Metaphysik.)
Vor einigen Jahren war ich an einer Studie der Universität Hamburg, Fachbereich Gesundheit, beteiligt. Nach der empirischen Datenerhebung und der Auswertung wurde unsere Gruppe nach Berlin eingeladen (“Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin” — nein, diese Parallelen!), um der Enquête**-Kommission “Ethik und Recht der modernen Medizin” des Deutschen Bundestages unsere Ergebnisse zu präsentieren und Rede und Antwort zu stehen. Warum das hier Erwähnung findet, mögen Sie sich vielleicht fragen. Nun, wie man dem Namen der Kommission schon entnehmen kann, liegen rechtliche und ethische Fragen nahe beieinander. Idealerweise ist der Beschluss eines Gesetzes ohne Berücksichtigung ethischer Grundlagen nicht möglich. Das Parlament als Legislative muss sich demnach auch mit solchen Fragestellungen herumschlagen befassen.
Ethik stellt menschliches Handeln auf den Prüfstand, untersucht, inwiefern Traditionen, Gebräuche und Sitten einer normativen Beurteilung standhalten, und wie die Erkenntnisse, die gewonnen wurden, praktisch (also auf dem Platz) umgesetzt werden können. Vernunftgeleitet soll ein auf Werte und Normen*** gegründetes Miteinander in einer Gesellschaft ermöglicht werden. Was ist gut, was schlecht? Welche Folgen hat das, was ich tue? So etwas setzt Reflexion des Handelns voraus. Somit verwundert es nicht, dass es neben Individual-, Friedens- und Sozialethik auch eine Umweltethik gibt. (George W. Bush hätte das mit einem jovilalen “No way, you are wastin’ my time” als hanebüchenen Unsinn abgetan; mich würde ernsthaft überraschen, wenn er das Wort “ethics” überhaupt kennen würde — ich erinnere nur an Waterboarding, Guantanamo und den Versuch, in den Nationalparks Alaskas nach Öl boren zu wollen.)
Ethik ist jedoch keine eierlegende Wollmilchsau. Sie kann Denkanstöße geben, die Basis für weitere Überlegungen schaffen, Hilfestellungen für komplexe Zusammenhänge und Prinzipien anbieten — die Umsetzung aber muss im konkreten Einzelfall stattfinden. (Die Fachfrau spricht auch von deduktiver Herangehensweise.) Allerdings kann im Ethikunterricht auch der induktive Weg eingeschlagen werden: Von einem konkreten Problem ausgehend, kann versucht werden, daraus allgemeine Verhaltensvorschläge abzuleiten. (Das birgt allerdings mögliche Fehlerquellen in sich, aber das steht auf einem anderen Blatt.)
Je besser jemand vorbereitet und geschult ist, desto besser ist das Urteilsvermögen, wenn es gilt, allgemeine (ethische) Prinzipien auf wechselnde, neue Situationen anzuwenden und zu einer Handlungsmöglichkeit zu kommen. Um entsprechend reagieren zu können, müssen sowohl das Urteilsvermögen als auch der allgemeine ethische Hintergrund geschult werden.
Das alles ist erreichbar, ohne die einzelnen Konfessionen zu berücksichtigen. Muslime und Juden, Christen und Atheisten können gleichermaßen von Ethik profitieren. Also doch eine Art eierlegende Wollmilchsau, diese Ethik? Zumindest eher als die Religion. Nicht alles, was in den heiligen Schriften steht, muss zwangsläufig via Vernunft und Reflexion nachvollziehbar sein. Schließlich lassen sich im Namen der Religionen ganz vorzüglich Kriege führen. Ethisch betrachtet, ist Krieg weniger als die Ultima ratio. Interessenkonflikte auf andere Art zu lösen, ist in jedem Fall der bessere, weil vernünftigere und mit weniger Kollateralschäden behaftete Weg.
Aber, liebe Berliner, entscheidet doch so, wie Ihr das für richtig erachtet. Irgendwie baue ich aber auf den multikulturellen Schmelztiegel Berlin. Denkt humanistisch, dann wird das schon werden. Und, um noch mal auf den Fußball zurückzukommen: Die Hertha hat heute die Negativserie beendet und Werder Bremen mit 2:1 besiegt. Wenn es dann am Ende auch 2:1 für die Ethik steht…
Ich weiß, ich bin kein Berliner. (Obschon ich mehrfach in Versuchung stand, einer zu werden, hat Hamburg immer wieder gepunktet in den entscheidenden Augenblicken.)
Ach, eines noch: Eigentlich könnten wir den Ethikunterricht gleich ganz schließen. Jeder Schüler bekommt im Gegenzug ein Blatt in die Hand, auf welchem der Kategorische Imperativ Immanuel Kants geschrieben steht:
“Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.”
Danke, das war’s, das Fach Ethik ist hiermit geschlossen. Die wichtigste Leitlinie habt Ihr jetzt. Viel Erfolg bei der Bewältigung komplexer Probleme! And now for something completely different: Religion. Hat jemand Fragen?
“Warum lässt Gott Kriege zu?”
“Warum wird der Gebrauch von Kondomen als Schutz vor Krankheiten und ungewollten Schwangerschaften von der katholischen Kirche kategorisch abgelehnt?”
“Wenn Gott die Liebe ist, warum gab es dann die Spanische Inquisition?”
“Wenn Gott die Liebe ist, warum straft er dann ständig die Ungläubigen?”
“In den Zehn Geboten steht: Du sollst nicht töten. Warum gab es dann die gewaltsame Christianisierung in Südamerika? Warum die Kreuzzüge?”
Was denken Sie? Haben wir damals im Religionsunterricht jemals vernünftige Antworten auf solche Fragen erhalten, geschweige denn darüber ernsthaft diskutiert?
Und abschließend: Fast jede religiöse Gruppierung hat einen Missionierungsdrang. In den Heiligen Schriften, wie auch immer sie heißen mögen, wird das entsprechend erwähnt und verlangt. (Ich habe da mal vor langer Zeit in den Kommentaren eines Forums gelesen: “Bei den Christen werden sogar Missionare in die Welt geschickt. Jeder will sich nu mal “vergrößern”.” Und weiter: “Es ist wie bei Otto Versand bring einen neuen Kunden und du bekommst das Handtuch.”)
Religionen erheben universelle und absolute Ansprüche. Ein Nebeneinander erscheint so de facto nicht möglich. Ethik aber ist so etwas wie der gemeinsame Pfeiler für ein Miteinander. Das schaffen Konfessionen nicht. Da kommt es eher zur Ausprägung von Parallelgesellschaften. Achter hat eine Quelle aufgetan, aus der ich an dieser Stelle gerne zitiere, weil man es besser (als Schlusswort) nicht formulieren kann:
Wenn es der Gesellschaft nicht gelingt, ein Fundament gemeinsamer Werte zu legen, ist ein tolerantes Zusammenleben bedroht.
* In fact, it doesn’t make any sense at all, that in German “etwas Sinn macht”. Etwas hat einen Sinn, oder meinethalben ergibt es einen, aber es macht keinen Sinn, dass etwas Sinn macht. Macht Sinn, oder?
** Enquête: Unschwer zu erkennen aus dem Französischen: Untersuchung. Überfraktionelle (einfach ausgedrückt: überparteiliche) Untersuchungs-Arbeitsgruppe, die einen Konsens für langfristige Problem- und Fragestellungen zu erarbeiten versucht, welcher für einen möglichst großen Anteil der Bevölkerung tragbar ist.
*** Früher, als ich noch jung und unverdorben und voller Hoffnung und Menschenliebe war, hieß das Unterrichtsfach “Werte und Normen”. Die Inhalte waren ähnlich, ethisch-moralisch und philosophisch und so, aber der Unterricht war anders getaggt.
Mein Lieblingsbrowser ist… Firefox. Derzeit nutze ich Mozilla Firefox 3.0.7. Sowohl unter Sicherheitsaspekten als auch von der Kompatibilität her ist dieser Browser für Windows-Nutzer 1. Wahl. Zumindest sollte und könnte er das sein! geBILDet jedenfalls ist optimiert für die Darstellung des Blogs mit Firefox.
Die Nutzer aber sehen das scheinbar etwas anders. Der IE Explorer 6 führt die Liste der Browser klar an: Knapp die Hälfte aller User nutzt den Redmonter Kollegen, der im Prinzip zwar mit jedem Release besser wird, aber immer noch einige deutliche Schwächen und Sicherheitslücken hat. Firefox 3 ist zwar immerhin auf dem 2. Platz, hat aber einen deutlichen Abstand (Etwa 1/4 der geneigten Leserschaft nutztFirefox. Dann folgen IE Explorer 7, Firefox 2 und Safari, der Apple-Browser. Platz 6 belegt der IE Explorer 5, gefolgt von Opera. Alle weiteren Brwoser siedeln sich unter “ferner liefen” an.
Bei den Betriebssystemen hat Windows XP klar die Nase vorn, fast 3/4 aller Rechner kommen damit hier angetöffelt. Die weiteren Plätze belegen mit großem Abstand Windows 2000, Windows Server 2003 sowie Windows Server 2003 Vista und dann erst Mac OS X.
Die Besucherzahlen könnten besser sein, klar, aber die Seitenaufrufe liegen täglich im 3-stelligen Bereich, was für ein Blog, welches erst seit etwas über 2 Monaten existiert, nicht so furchtbar schlimm ist.
Die weitaus meisten Spähtrupps (Spiders) sendet übrigens Google aus, mit einigem Abstand gefolgt von Yahoo!, WordPress, SnapBot, Java und MSN.
Was lerne ich daraus? In jedem Fall bleibt es mir auch weiterhin nicht erspart, die Implementierung von neuem Code auch im Internet Explorer zu testen, um da nicht ein allzu scheußliches Äußeres abzuliefern. Solange kein funktionstüchtiger Mac in diesen, unseren Hallen steht, teste ich knapp 10 Meter Luftlinie von hier entfernt, bei Freunden über den Fleet, die Anzeige des Netzauftritts im Safari-Browser.
Für alle, die es noch nicht wussten: Firefox ist kostenlos, OpenSource, über zahlreiche Plug-Ins wunderbar zu individualisieren und hier als Download erhältlich. (Fa
lls das der Grund sein sollte, warum hier so viele mit Windows angeschippert kommen: Macht Euch frei, oh Ihr Surfer! Nutztet die Gunst der Stunde und stellt Euer Denken radikal um. Nutzt zukünftig den Feuerfuchs!)
Und die beliebstesten Artikel? Hier die Top 6 (der Stern dahinter zeigt an, ob die von den Besuchern am häufigsten ausgewählten Posts auch in der Liste meiner ganz persönlichen Favoriten auftauchen):
- “Ansichtssache — Grundlagen der Bildgestaltung und der Goldene Schnitt” *
- “geTWITTERt folgen — das wird Folgen haben” *
- “Geformte Wachsamkeit 3 — Das Ziel ist klar und nah“
- “…also müssen Sie don’t…” *
- “Hochpass — Scharf mit Filter“
- “Die Tiefe ist scharf — oder ist die Schärfe tief? — Von selektiver Schärfe und Unschärfe” *
Auch einge statische Seiten werden überproprotional oft ausgewählt:
- “Wölkchen” — die Flash-animierte Darstellung der Tags und der Kategorien
- “Impressum & Datenschutz“
Kunst statt Werbung. Information statt Werbung. Sind wir mal ehrlich: Jeder hat sich schon über Pop-Ups und Werbebanner geärgert. Die schönsten Seitenlayouts können mutwillig zerstört werden mit so furchtbaren Dingen. Nicht nur, dass sie die Kontinuität des Besuchs gefährden, weil sie die gesuchten Inhalte überdecken, nein, sie verschandeln auch die Bemühungen, diese Inhalte hübsch zu verpacken.
Wir alle kennen das: Werbung neigt zur Übertreibung. Meistens maß- und hemmungslos.
WordPress wirbt natürlich auch für sich. Zur Schaffung einer corporate identity ist es immer gut, etwas Gemeinsames in die Wagschale zu werfen. (Das sage ich meinem Arbeitgeber seit Jahren, aber da rührt sich nicht viel.) Etwas in dieser Art können markige Slogans sein, so wie dieser von WordPress:
Code ist poetry.
Code soll Dichtung sein?
Der Artikel ist umgezogen, weil auf dem Server bald ein Umzug ansteht. Nun isser hier.
















